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Innovationen beflügeln Absatz in Diagnostikabranche

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BERLIN (maw). Die deutsche Diagnostika-Industrie hat ihre eigenen Erwartungen an das Jahr 2009 noch übertroffen. Nach Angaben des Verbandes der Diagnostika-Industrie (VDGH) wuchs der Markt der Reagenzien und Geräte für das ärztliche Labor um 1,8 Prozent auf 2,16 Milliarden Euro. Das seien 0,5 Prozentpunkte mehr als der VDGH Anfang 2009 prognostiziert hatte. 

Bestätigt habe sich, dass das klassische Laborgeschäft, das rund zwei Drittel des Gesamtmarkts ausmache, mit einem Plus von 2,6 Prozent deutlich besser abschnitt als das Geschäft mit diagnostischen Schnelltests, das lediglich um 0,5 Prozent wuchs. Besonders erfolgreich entwickelte sich der Markt für die Anbieter von Nachweissystemen, Reagenzien und Verbrauchsmaterialien für die Grundlagen- und Spitzenforschung im Gesundheitswesen. Hier wuchs der Umsatz um 4,8 Prozent auf 1,56 Milliarden Euro.

VDGH-Geschäftsführer Dr. Martin Walger betont die Signifikanz der Innovationen für die Branche. Wesentlichen Anteil am Erfolg hätten innovative Produkte. "Bei mehr als der Hälfte aller VDGH-Mitgliedsfirmen machen Erzeugnisse, die maximal drei Jahre auf dem Markt sind, mindestens zehn Prozent des Umsatzes aus. Bei elf Prozent der Firmen liegt der Anteil der Innovationen sogar bei 30 Prozent und höher."

Dies zeige, wie stark der Erfolg der Branche davon abhängt, dass diagnostische Innovationen den Zugang zum dominierenden Markt der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) erhielten. Walger forderte daher erneut ein schnelles Verfahren mit klaren Entscheidungsfristen zur Aufnahme von Laboruntersuchungen in den GKV-Leistungskatalog.

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