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Medizinrobotik

Innovationsstandort Deutschland: Aktionsplan Robotik-Forschung soll auch Medizin stärken

Bundesforschungsministerin Bettina Stark-Watzinger will Deutschland den Weg zeigen, Künstliche Intelligenz und Robotik zu einem Aushängeschild der deutschen Industrie und Forschung zu machen – Medizinrobotik inklusive.

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Berlin. Innovationen in Basistechnologien wie Mikrochips sollen nach dem Willen von Bundesforschungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP) schneller in der Robotik ankommen und diese wiederum in der Praxis, sei es in der Produktion, sei es in der zivilen Sicherheit oder in Medizin und Pflege.

Um dem Weg dorthin Leitplanken zu geben, hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) am Freitag seinen Aktionsplan Robotikforschung veröffentlicht. Das BMBF setzt damit nach eigener Aussage die Zukunftsstrategie Forschung und Innovation und seinen Aktionsplan Künstliche Intelligenz um.

Dazu erklärt Stark-Watzinger: „Künstliche Intelligenz ist die Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts und Robotik ihre Königsklasse. Gerade für ein Land wie Deutschland birgt die Integration von KI in robotische Systeme riesiges Potenzial und unzählige Chancen. Mit dem Aktionsplan Robotikforschung bündeln wir die Kräfte und richten unsere Förderung strategisch aus. Das stärkt Deutschland als Innovationsstandort, aber auch Wachstum und Wohlstand in unserem Land.

Kern des Aktionsplans ist ein neues, dezentrales ‚Robotics Institute Germany‘. Es wird die Top-Standorte der Robotikforschung in Deutschland vernetzen und soll durch gezielte Maßnahmen zur Aus- und Weiterbildung zur Talentschmiede ausgebaut werden. Als Bundesforschungsministerium fördern wir Forschung zu Robotik mit insgesamt über 40 Millionen Euro pro Jahr.“ (eb)

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