Krankenhäuser

Jährliche Berichte zur Qualität

Der GBA hat das Maß für die Qualität der Krankenhäuser verfeinert.

Veröffentlicht:

BERLIN. Die Qualitätsberichte der Krankenhäuser müssen künftig jährlich anstatt wie bisher im Zweijahresturnus erscheinen. Dies hat der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) in seiner jüngsten Sitzung beschlossen.

Größere Kliniken und Klinikverbünde müssen demnach Berichte auch für jeden Standort vorlegen. Viele Häuser praktizieren dies bereits heute.

Der GBA hat gleichzeitig die Zahl der zu veröffentlichenden Indikatoren von 182 auf 189 erhöht. Zudem müssen die Krankenhäuser in den Berichten genauer als bislang aufschlüsseln, wie viel Hygienefachkräfte sie beschäftigen und wie viel Personal je Fachabteilung sie vorhalten.

Die Berichte müssen nicht mehr als PDF-Dateien vorgelegt werden. Es reiche, wenn die Kliniken die Daten an den GKV-Spitzenverband übermittele. Der stelle sie dann Bewertungsportalen zur Verfügung, die die Daten auch für Außenstehende verständlich aufbereiteten.

"Das ist ein erheblicher Beitrag zur Entbürokratisierung im Gesundheitswesen," sagte das unparteiische Mitglied des GBA, Dr. Regina Klakow-Franck. (af)

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Klimaschutz

Neuer Leitfaden zu mehr Nachhaltigkeit in Arztpraxen

Team- und Patientenschutz

Hygieneplan für die Praxis – was zählt!

Praxisführung

So profitieren Praxisteams von Qualitätsmanagement

Das könnte Sie auch interessieren
Hybrid-DRG Plus: Ambulante Operationen per Mausklick abrechnen

© KVNO

Schnell und sicher

Hybrid-DRG Plus: Ambulante Operationen per Mausklick abrechnen

Anzeige | Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein
DMykG 2025: So dringt Bifonazol effektiv in die Nagelplatte ein

© Matt LaVigne | iStock

Neue in-vitro-Daten

DMykG 2025: So dringt Bifonazol effektiv in die Nagelplatte ein

Anzeige | Bayer Vital GmbH
Bifonazol: Antimykotikum mit antientzündlicher Wirkung

© Irina Esau | Getty Images/iStockphoto

Fokus: Integrität der Haut

Bifonazol: Antimykotikum mit antientzündlicher Wirkung

Anzeige | Bayer Vital GmbH
Die Bedeutung von Bifonazol in der Therapie der Tinea capitis

© Prof. Dr. med. Hans-Jürgen Tietz

Pilzinfektion Kopfhaut

Die Bedeutung von Bifonazol in der Therapie der Tinea capitis

Anzeige | Bayer Vital GmbH
Kommentare
* Hinweis zu unseren Content-Partnern
Dieser Content Hub enthält Informationen des Unternehmens über eigene Produkte und Leistungen. Die Inhalte werden verantwortlich von den Unternehmen eingestellt und geben deren Meinung über die Eigenschaften der erläuterten Produkte und Services wieder. Für den Inhalt übernehmen die jeweiligen Unternehmen die vollständige Verantwortung.
Sonderberichte zum Thema
Mehr als ein oberflächlicher Eingriff: Die Krankenhausreform verändert auch an der Schnittstelle ambulant-stationär eine ganze Menge.

© Tobilander / stock.adobe.com

Folgen der Krankenhausreform für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte

Die Klinikreform bringt Bewegung an der Schnittstelle zwischen Praxen und Krankenhäusern

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: der Deutschen Apotheker- und Ärztbank (apoBank)
Dr. med. Gerhard M. Sontheimer (ANregiomed, Region Ansbach) und Holger Baumann (Kliniken der Stadt Köln, v.l.) haben in der Praxis gute Erfahrungen mit Systempartnerschaften gemacht.

© Philips

Mehr Spielraum für moderne Prozesse in der Klinik

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Philips GmbH Market DACH, Hamburg
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Pro & Contra

Was bringt die Messung von Lipoprotein(a)?

Lesetipps
Digitale Integration: In der elektronischen Patientenakte sollen sämtliche Befunde, Verordnungen und Behandlungsstationen eines Patienten gespeichert werden. Den mündigen Umgang damit, müssen viele erst noch lernen.

© Andrea Gaitanides / stock.adobe.com

Datenschutz im Praxisalltag

ePA 2026: Schutzlücken bleiben – wie sie im Alltag umschifft werden können

Ein Arzt tröstet eine Patientin.

© Anastasiya / stock.adobe.com

Kollegialer Rat

Empfehlungen für das Überbringen schlechter Nachrichten