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Digitale Kommunikation

KIM-Dienst der KBV geht an den Start

Die Betreibergesellschaft der Telematikinfrastruktur hat den zweiten Dienst für Kommunikation im Medizinwesen zugelassen.

Veröffentlicht:

Berlin. Der Dienst für die Kommunikation im Medizinwesen (KIM) der Kassenärztlichen Bundesvereinigung – kv.dox – hat nach erfolgreich abgeschlossenem Feldtest nun die Zulassung der gematik erhalten. Das hat die KBV am Mittwoch mitgeteilt. Bisher war lediglich der KIM-Dienst der CompuGroup Medical zugelassen; weitere Dienste befinden sich in den Startlöchern.

kv.dox kostet Ärzte den Angaben zufolge monatlich 6,55 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer (zzgl. MwSt); hinzu komme einmal im Quartal eine Rechnungspausche in Höhe von 3,03 Euro (zzgl. MwSt). Der KIM-Dienst der KBV passe zu allen Praxisverwaltungssystemen, heißt es in der Mitteilung.

Über KIM-Dienste sollen künftig unter anderem die elektronische AU-Bescheinigung, elektronische Arztbriefe und weitere Nachrichten von Arzt zu Arzt oder zu den Körperschaften laufen. KIM kann in der Regel entweder mit herkömmlichen E-Mail-Programmen genutzt werden oder in Praxisverwaltungssysteme integriert werden. Die Teilnahme an KIM wird für Ärzte von den Krankenkassen bezuschusst. Für die elektronische Kommunikation im Gesundheitswesen benötigen Ärzte einen elektronischen Heilberufsausweis (eHBA). (mu)

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