Nephrologie

Kuratorium für Dialyse meldet stabile Zahlen

Der Sanierungskurs der Vorjahre ist offenkundig nachhaltig: Das KfH kann sich nach gutem Vorjahr auch 2017 wirtschaftlich durchaus sehen lassen.

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NEU-ISENBURG. Das gemeinnützige Dialysenetzwerk KfH (Kuratorium für Dialyse) kann für das zurückliegende Geschäftsjahr eine konsolidierte Umsatz- und Ertragsentwicklung vorweisen. Die Einnahmen verbesserten sich geringfügig um zwei Millionen Euro auf insgesamt 623,8 Millionen.

Höhere Personalkosten und Altersrückstellungen ließen das Betriebsergebnis um zwei Prozent auf 176,3 Millionen Euro zurückgehen. Das konnte durch einen geringeren Zinsaufwand größtenteils kompensiert werden, so dass trotz leicht gestiegener Steuerlast  netto mit rund 10,1 Millionen Euro ein Überschuss auf Vorjahresniveau in den Büchern steht.

Wie aus dem zu Wochenbeginn veröffentlichten Jahresbericht des Kuratoriums hervorgeht, wurden 2017 bundesweit 19.080 Dialysepatienten in deren Einrichtungen versorgt und 66.517 Patienten in den Sprechstunden der KfH-Praxen und Medizinischen Versorgungszentren zu Prävention und Früherkennung chronischer Nierenfunktionsstörungen beraten oder wurden im Rahmen einer Nierentransplantationsnachsorge behandelt.

Die Beschäftigung in den KfH-Praxen nahm binnen Jahresfrist von 6682 auf 6815 Mitarbeiter zu. Der Zuwachs betraf sowohl ärztliche Mitarbeiter als auch Assistenzpersonal und Verwaltungskräfte. Aktuell sind für das Kuratorium 1086 Ärzte tätig – 39 mehr als im Vorjahr. Bundesweit betreibt das Kuratorium nach eigenen Angaben derzeit 185 Nierenzentren, 16 Nierenzentren zur Versorgung von Kindern und Jugendlichen sowie 23 MVZ, wobei in acht dieser MVZ auch Dialyse erbracht wird. (cw)

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