Berlin/Sachsen

Laborbetreiber schließen sich zusammen

Konsolidierung unter den Laboranbietern im Osten der Republik: Das Joint Venture Labor Berlin nimmt das Chemnitzer Diagnostikzentrum mit ins Boot.

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BERLIN. Das Gemeinschaftsunternehmen des Berliner Uniklinikums Charité und des kommunalen Klinikbetreibers Vivantes will zusammen mit dem Zentrum für Diagnostik GmbH am Klinikum Chemnitz in Sachsen einen Laborverbund gründen.

Die Labor Berlin - Charité Vivantes GmbH, so bislang der vollständige Name des Joint Ventures, versorgt mit mehr als 400 Mitarbeitern an 12 Standorten nicht nur über 10.000 Krankenhausbetten in der Hauptstadt, sondern mit seinem MVZ auch ambulante Fachärzte, Justizvollzugsanstalten und Senatsbehörden.

Vergangenes Jahr erwirtschafteten der Labordienstleister einen Umsatz von 53,7 Millionen Euro.

Das Zentrum für Diagnostik am Klinikum Chemnitz ist mit 165 Mitarbeitern für rund 4000 Krankenhausbetten in Sachsen zuständig und übernimmt zudem Spezialleistungen für weitere Einsender. Es verfügt ebenfalls über ein MVZ für ambulante Laborleistungen.

Die Kooperationspartner wollen Einkaufssynergien nutzen. Darüber hinaus wird das Chemnitzer Labor künftig Leistungen, die nicht im eigenen Haus erbracht werden, aus Berlin beziehen.

Mit der Kooperation entstehe in Chemnitz eine Plattform, die von weiteren Kliniken der Region genutzt werden könne, so Dr. Andreas Weimann, Geschäftsführer von Labor Berlin.

Er zeigte sich überzeugt davon, dass kommunale Häuser von derartigen Verbundstrategien profitieren. (ami)

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