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Telematikinfrastruktur

MEDI lässt nicht locker – und fordert erneut Stopp des TI-Konnektor-Tauschs

Die Kritik am Austausch der Konnektoren für die Telematikinfrastruktur reißt nicht ab. MEDI fordert neuerlich den Stopp – und befürchtet gar „Veruntreuung“.

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TI-Konnektor

Box des Anstoßes: TI-Konnektor.

© ger

Stuttgart. MEDI hat sich erneut gegen einen flächendeckenden Austausch der Konnektoren für die Telematikinfrastruktur (TI) gewehrt. „Hier braucht es dringend eine rasche Aufklärung“, fordert Dr. Karsten Braun, der für MEDI als Spitzenkandidat bei den KV-Wahlen in Baden-Württemberg antritt.

Hintergrund sind Berichte des Computermagazins c’t, wonach ein Tausch der Sicherheitszertifikate (gSCM-Karten) in bestehenden TI-Konnektoren möglich wäre. Auch die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hatte wegen dieser Berichte zuletzt den Schiedsspruch zur Erstattung der Kosten für die neuen TI-Konnektoren abgelehnt und Aufklärung von der gematik gefordert. Die gematik vertritt bisher die Auffassung, dass der Tausch der Zertifikate aus sicherheitstechnischen Gründen nicht möglich sei.

Lieber in Entbudgetierung investieren

Durch einen bloßen Tausch der Sicherheitszertifikate „können dreistellige Millionenbeträge an Steuer- und Versichertengeldern eingespart werden“, argumentiert MEDI. Der „geschätzte Schaden“ belaufe sich auf mehr als 200 Millionen Euro.

Diese Gelder seien „sinnvoller für beispielsweise weitere Entbudgetierungen im niedergelassenen Bereich“ eingesetzt. „Sollte sich herausstellen, dass hier bewusst Versichertengelder veruntreut werden, muss dies klare Konsequenzen haben“, wird Braun in einer Mitteilung zitiert. (eb)

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