Ernährung

Marburger Bund fordert Zuckersteuer

Die Vorsitzende der Ärztegenossenschaft hat sich für rasche politische Lösungen im Kampf gegen ernährungsbedingte Krankheiten ausgesprochen.

Veröffentlicht: 10.02.2020, 14:58 Uhr

Berlin. Im Kampf gegen die starke Zunahme ernährungsbedingter Krankheiten, unter anderem Diabetes und Adipositas, hat die Vorsitzende des Marburger Bunds, Dr. Susanne Johna, im Gespräch mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ die Bundesregierung aufgefordert, „eine wirksame Strategie gegen übermächtigen Zuckerkonsum auf den Weg zu bringen“.

Laut Johna sei die Einführung einer Zuckersteuer für Getränke mit mehr als fünf Gramm Zucker pro hundert Milliliter „das Mindeste, was jetzt beschlossen werden müsste“.

Für andere Lebensmittel forderte die Gewerkschaftschefin in der Tageszeitung „eine klare Kennzeichnung des Zuckeranteils und keine Irreführung der Verbraucher“.

Eine verbindliche bundesweite Regelung in puncto Lebensmittelkennzeichnung oder Zuckerreduktion ist derzeit noch nicht in Sicht.

Die Nationale Diabetesstrategie liegt vorläufig auf Eis, weil sich Ernährungspolitiker nicht über Empfehlungen und Ziele einig werden. (mu)

Mehr zum Thema

Sachsen

Hohe Strafe für versäumten Bereitschaftsdienst

Platow-Empfehlung

Umweltbank – Grüne Renditen gesucht

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
EU-Kommission stockt Coronavirus-Hilfspaket auf

Impfstoff-suche

EU-Kommission stockt Coronavirus-Hilfspaket auf

Krebs im Alter: Nicht nur aufs Tumorstadium schauen!

Ganzheitliche Versorgung

Krebs im Alter: Nicht nur aufs Tumorstadium schauen!

Diese Website verwendet Cookies. Weitere Informationen zu Cookies und und insbesondere dazu, wie Sie deren Verwendung widersprechen können, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.  Verstanden