Direkt zum Inhaltsbereich

Prävention

MedTech soll Mamma-Ca früh aufspüren

Veröffentlicht:

TOKIO. Superdünne, biegsame Sensoren könnten die Brustkrebsfrüherkennung revolutionieren: Teams unter Takao Someya von der Universität Tokio und Zhigang Suo von der Universität Harvard entwickelten ultradünne, flexible Sensoren. Diese sollen durch die Applikation auf speziellen Handschuhen helfen können, Knoten in der Brust zu entdecken. Außerdem zeichnen sie die Untersuchung digital auf.

Die Sensoren sind gerade 0,034 Millimeter dünn. Zum Vergleich: Ein menschliches Haar hat einen Durchmesser von zwischen 0,04 und 0,1 Millimetern. Die Folie, auf der die Sensoren auf einer Fläche von knapp fünf mal fünf Zentimetern aufgebracht sind, soll sogar dann noch den Druck akkurat messen können, wenn sie wie ein Stück Stoff verdreht wird - eine weltweit bisher einmalige Entwicklung, sagen die Wissenschaftler.

Sie testeten die Folie an künstlichen Blutgefäßen. Diese habe erfolgreich kleine Druckveränderungen sowie die Ausbreitungsgeschwindigkeit erkannt, sagte Sungwon Lee, ein führender Forscher in Someyas Team, in einer Erklärung vorab. Die Studie wird im britischen Wissenschaftsmagazin Nature Nanotechnology vorgestellt.

"In der Zukunft wäre es uns möglich, bestimmte Gefühle aufzuzeichnen und greifbar zu machen, die sonst nur von einem erfahrenen Arzt empfunden werden können", sagte Someya gegenüber der Nachrichtenagentur AFP.

In Deutschland werden zur sensitiveren Brustkrebsvorsorge unter anderem blinde Tasterinnen eingesetzt, die ein besseres Tastgefühl haben als Sehende. (bso)

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Start-up

Kryokonservierung: Der Traum vom ewigen Leben

Das könnte Sie auch interessieren
Jugendliche die schon früh, ohne Eltern in die Sprechstunde kommen, werden selbstständiger.

© Racle Fotodesign / stock.adobe.com

Typ-1-Diabetes bei Kindern und Jugendlichen

Wie gelingt der Übergang vom Pädiater in die Erwachsenenmedizin?

Frauen erhalten eine andere und meist schlechtere Behandlung als Männer. Sie sind häufiger vom Medical Gaslighting betroffen, insbesondere in der Kardiologie.

© NPS Studio / stock.adobe.com

Hormone, Schwangerschaft, Wechseljahre

Warum ein Diabetes Frauen anders trifft als Männer

Der Gesundheitsdialog

© Janssen-Cilag GmbH

J&J Open House

Der Gesundheitsdialog

Kooperation | In Kooperation mit: Johnson & Johnson Innovative Medicine (Janssen-Cilag GmbH)
Impulse für den medizinischen Fortschritt: Welches Mindset braucht Deutschland?

© Springer Medizin

Johnson & Johnson Open House-Veranstaltung am 26. Juni 2025 beim Hauptstadtkongress

Impulse für den medizinischen Fortschritt: Welches Mindset braucht Deutschland?

Kooperation | In Kooperation mit: Johnson & Johnson Innovative Medicine (Janssen-Cilag GmbH)
J&J Open House beim Hauptstadtkongress

© [M] Springer Medizin Verlag

Video zur Veranstaltung

J&J Open House beim Hauptstadtkongress

Kooperation | In Kooperation mit: Johnson & Johnson Innovative Medicine (Janssen-Cilag GmbH)
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb.  1: Indikationsübergreifendens Therapie-Monitoring in den ersten Behandlungszyklen mit Ribociclib beim HR+/HER2- Brustkrebs

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [1]

Früher und metastasierter HR+/HER2- Brustkrebs

Einfach und konsistent: indikationsübergreifendes Therapie-Management mit Ribociclib

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Novartis Pharma GmbH, Nürnberg
Abb. 1: Wichtige Signalwege und Angriffspunkte für eine zielgerichtete Therapie beim Mammakarzinom

© Springer Medizin Verlag GmbH, modifiziert nach [3]

Molekularpathologische Diagnostik

Welche Tests sind wichtig beim Mammakarzinom?

Sonderbericht | Beauftragt und finanziert durch: AstraZeneca GmbH GmbH, Hamburg
Maquet Otesus OP-Tischsystem

© Getinge Deutschland GmbH

Unternehmen im Fokus

Flexible und ökonomische OP-Tischsysteme

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Getinge Deutschland GmbH, Rastatt
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Gastbeitrag

Keine Versorgungsgerechtigkeit bei stationärer Diabetes-Behandlung

Warnzeichen früh erkennen

Immundefekte: Das ist die Basisdiagnostik für die Praxis

Porträt

Wie ein Hausarzt mit seinem„Medmobil“ Obdachlose versorgt

Lesetipps
Ein langer Wurm liegt in einer behandschuhten Hand.

© Clouds Hill Imaging / Science Photo Library

Ascariasis

Wurm in der Hose: Was tun bei hartnäckigem Spulwurmbefall?