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Der Tipp

Mit Anwalt gibt es meist mehr Geld

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KÖLN (akr). Werden Ärzte unverschuldet Opfer eines Verkehrsunfalls, sollten sie für die Schadenregulierung einen Anwalt hinzuziehen. Das kann sie davor schützen, weniger zu bekommen als ihnen zusteht. Der anhaltende Preiskampf in der Kfz-Versicherung führt dazu, dass die Anbieter bei der Regulierung sparen. Verkehrsrechtler beobachten, dass die Versicherer verstärkt Leistungen kürzen und bei der Abwicklung Entscheidungen zu ihren Gunsten treffen, die eigentlich in den Händen des Geschädigten liegen müssten. Nach Schätzungen der Juristin Dr. Daniela Mielchen vom Deutschen Anwaltsverein können Geschädigte durch die Wahrnehmung ihrer Ansprüche häufig 20 bis 30 Prozent mehr Schadenersatz bekommen, als der Versicherer ihnen ursprünglich zugesteht. Einen Anwalt hinzu zu ziehen, kostet Geschädigte nichts. Bei einem unverschuldeten Unfall muss die Versicherung des Verursachers die Anwaltskosten des Opfers tragen. "Der Geschädigte muss grundsätzlich nichts zahlen", sagt Mielchen. Nicht nur Anwälte sprechen sich für das Einschalten eines Juristen aus. Auch die Verbände des Kfz-Gewerbes und der Verband der freiberuflichen und unabhängigen Sachverständigen plädieren in einer gemeinsamen Erklärung dafür.

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