COVID-19-Vakzine mRNA-1273

Moderna meldet Corona-Impfstoff-Studie mit Kindern an

Der US-Hersteller Moderna hat zwar auch in Europa bereits eine Zulassung beantragt, kurzfristig jedoch ist der Großteil seines Corona-Impfstoffs für den Heimatmarkt vorgesehen.

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Cambridge, Mass. Das US-Biotechunternehmen Moderna kündigt an, seinen Impfstoff („mRNA-1273“) gegen SARS-CoV-2 nun auch für Kinder und Jugendliche entwickeln zu wollen. Die Rekrutierung geeigneter Probanden habe allerdings noch nicht begonnen, berichtet die „New York Times“ unter Berufung auf eine Unternehmenssprecherin.

In der Datenbank „ClinicalTrials.gov“ ist das Prüfvorhaben bereits angemeldet. Demnach sollen 3000 Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis 17 Jahren an der plazebokontrollierten Phase-2/3- Studie („TeenCove“) teilnehmen. Das Entwicklungsprojekt ist auf eineinhalb Jahre angelegt. Nach jetziger Planung soll der letzte jugendliche Studienteilnehmer bis Ende Juni 2022 geimpft sein.

Am Freitag gab Moderna zudem ein Update der kurzfristig möglichen Liefervolumina seines mRNA-Impfstoffs. Noch dieses Jahr könnten voraussichtlich 20 Millionen Dosen für den US-Markt bereitgestellt werden, heißt es. Im ersten Quartal 2021 könnten weltweit zwischen 100 Millionen und 125 Millionen Dosen ausgeliefert werden, wobei 85-100 Millionen dieser Dosen für die USA reserviert seien und 15-25 Millionen Dosen an andere Länder gehen sollen. Insgesamt will Moderna im Jahresverlauf 2021 zwischen 500 Millionen und einer Milliarde Dosen produzieren.

Die US-Zulassungsbehörde FDA hatte unlängst wissen lassen, dass am 17. Dezember ein unabhängiges Expertenkomitee das Dossier zu der von Moderna beantragten Notfallzulassung für deren mRNA-Kandidaten begutachten wird. Den europäischen Antrag auf eine bedingte Zulassung hatte Moderna Ende November bei der EMA eingereicht. Kurz zuvor war mit der EU-Kommission eine Liefervereinbarung über bis zu 160 Millionen Impfstoff-Dosen ausgehandelt worden. (cw)

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