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Karriereförderung

Nürnberg: Paracelsus-Privatuni und Klinikum starten Mentoring für junge Ärztinnen

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Nürnberg. Noch immer sind Führungspositionen im Gesundheitswesen überwiegend von Männern besetzt. Die Paracelsus Medizinische Privatuniversität (PMU) Nürnberg und das Klinikum Nürnberg wollen Ärztinnen in Weiterbildung und junge Wissenschaftlerinnen nun mit einem Mentoring auf ihrem Karriereweg unterstützen.

Offizieller Start sei bereits der 1. Juli gewesen, wie die PMU und das Klinikum am Montag berichteten. Bewerbungen seien aber jederzeit möglich.

Die Spielregeln sind recht einfach: Mentorin oder Mentor können Ärztinnen und Ärzte sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit einer Leitungsfunktion werden. Sie sollen mit den Mentees, also den jungen Ärztinnen und Wissenschaftlerinnen ganz individuell Ziele, Inhalte und Dauer des Mentorings regeln. Wichtig sei nur, dass Mentorin oder Mentor und Mentee nicht aus derselben Klinik oder Institution kommen. Damit das nicht passiert, findet ein Matching statt.

Das erste Mentoring-Tandem gibt es bereits: Dr. Dr. Lisa Marr, Assistenzärztin im Institut für Klinikhygiene, Medizinische Mikrobiologie und Klinische Infektiologie, und Professor Stefan Knop, Ärztlicher Leiter der Klinik für Innere Medizin 5. Marr erhofft sich nicht nur neue Perspektiven für ihre berufliche und persönliche Entwicklung, „ich denke, dass daraus auch interessante gemeinsame Forschungsprojekte entstehen können“. Marr befasst sich in ihrer Forschung überwiegend mit Zoonosen.

Mentoring bedeutet aber nicht nur Impulse in eine Richtung, meint Knop. „Man muss immer aufgeschlossen bleiben und bereit sein, Neues zu lernen. Sonst bleibt man zurück“, so sein Rat an andere Mentorinnen und Mentoren. (reh)

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