Direkt zum Inhaltsbereich

Kommentar

Online-Service mit Mehrwert

Hauke GerlofVon Hauke Gerlof Veröffentlicht:

Noch bleibt die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) beim Pflichttermin für die Online-Abrechnung. Vor kurzem hieß es erneut, diese sei ab dem ersten Quartal 2011 Pflicht für Vertragsärzte. Das entspricht tatsächlich der aktuellen Beschlusslage, doch sieht die Realität anders aus.

Dass 80 Prozent der Vertragsärzte und -psychotherapeuten binnen eines halben Jahres ihre Abrechnung umstellen und statt CD oder Diskette die Datenleitung nehmen, ist kaum vorstellbar. Insofern gehen Körperschaften wie die KV Nordrhein den richtigen Weg, wenn sie die Online-Abrechnung durch finanzielle Förderung voranbringen wollen, aber nicht den Holzhammer nehmen, um Ärzte zu ihrem Glück zu zwingen.

Zwang zur Online-Abrechnung könnte eher kontraproduktiv wirken und eine eigentlich sinnvolle Technik bei den zu großen Teilen online-skeptischen Ärzten zusätzlich diskreditieren. Und das wäre schade, denn die Online-Technik ist von den heute etablierten Standards her nicht nur sehr sicher. Sie ermöglicht auch Mehrwertdienste, die die Abrechnung beschleunigen und eine sichere Kommunikation mit Kollegen erlauben. Darum ist es besser, Ärzten die Entscheidung über die Online-Abrechnung selbst zu überlassen. Das wird auch die KBV noch lernen.

Lesen Sie dazu auch: Online-Abrechnung: KVNo will fördern und nicht fordern

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema
Das könnte Sie auch interessieren
Der Gesundheitsdialog

© Janssen-Cilag GmbH

J&J Open House

Der Gesundheitsdialog

Kooperation | In Kooperation mit: Johnson & Johnson Innovative Medicine (Janssen-Cilag GmbH)
Impulse für den medizinischen Fortschritt: Welches Mindset braucht Deutschland?

© Springer Medizin

Johnson & Johnson Open House-Veranstaltung am 26. Juni 2025 beim Hauptstadtkongress

Impulse für den medizinischen Fortschritt: Welches Mindset braucht Deutschland?

Kooperation | In Kooperation mit: Johnson & Johnson Innovative Medicine (Janssen-Cilag GmbH)
J&J Open House beim Hauptstadtkongress

© [M] Springer Medizin Verlag

Video zur Veranstaltung

J&J Open House beim Hauptstadtkongress

Kooperation | In Kooperation mit: Johnson & Johnson Innovative Medicine (Janssen-Cilag GmbH)
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Symposiums v.l.n.r.: Professor Karl Broich (BfArM), Dr. Jürgen Malzahn (AOK-Bundesverband), Dr. Christine Mundlos (ACHSE e.V.), Hauke Gerlof (Ärzte Zeitung), Dr. Johanna Callhoff (DRFZ), Professor Christoph Schöbel (Ruhrlandklinik, Universitätsmedizin Essen), Privatdozent Dr. Christoph Kowalski (Deutsche Krebsgesellschaft), Dr. Peter Kaskel (Idorsia)

© Thomas Kierok

ICD-11: Die Zeit ist reif für die Implementierung

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Idorsia Pharmaceuticals Germany GmbH, München
Abb. 1: Bei erfolgreich therapierter Sialorrhö ist Teilhabe wieder leichter möglich

© Olesia Bilkei / stock.adobe.com [Symbolbild]

Glycopyrroniumbromid bei schwerer Sialorrhö

Wirtschaftliche Verordnung durch bundesweite Praxisbesonderheit

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Proveca GmbH, Düsseldorf
Dr. Tino Großmann, Senior Vice President Connectivity bei der CompuGroup Medical

© CGM

„ÄrzteTag extra“-Podcast

„Die eAU wird der entscheidende Meilenstein sein“

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: CompuGroup Medical
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Lesetipps
Seltene Erkrankungen haben ihren Namen nicht umsonst. Zählt man sie jedoch alle zusammen, so sind es etwa 8.000 Erkrankungen mit rund 4 Millionen Betroffenen in Deutschland.

© Orawan / stock.adobe.com

Oft langer Weg bis zur Diagnose

Wie Sie Patienten mit seltenen Erkrankungen früher erkennen

Eine Frau sitzt im bett und hustet.

© Sonja Monstein / stock.adobe.com

Fehlerhaftes Immunsystem

So unterscheiden sich primäre und sekundäre Immundefekte