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Intransparente Änderungen

Orthopäden und Unfallchirurgen sind mit neuer GOÄ nicht zufrieden

In die Reihen der Kritiker an dem Entwurf für eine neue GOÄ reihen sich jetzt auch die Orthopäden und Unfallchirurgen ein. Sie monieren Honoraränderungen, die nicht nachvollziehbar seien.

Veröffentlicht:

Berlin. Keine Zustimmung gibt es von Unfallchirurgen und Orthopäden zu dem Entwurf einer GOÄneu. In einem Brief an den Präsidenten der Bundesärztekammer, Dr. Klaus Reinhardt, monieren die Gesellschaften für Orthopädie und Unfallchirurgie, für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie sowie für Unfallchirurgie und der Berufsverand für Orthopädie und Unfallchirurgie Honorarminderungen, die nicht nachvollziehbar seien.

Es zeigten sich deutliche Mindererlöse, die behoben werden müssten. Zudem beklagen die Verbände eine „mangelnde Transparenz“ bei den vorgesehenen Honoraränderungen. „Die Systematik der Kürzungen und der Algorithmus, nach dem diese vorgenommen wurden, sind für die Verbände nicht nachvollziehbar. Auch bei den als gesetzt geltenden Änderungen in der Legendierung wurden nicht kommunizierte Anpassungen vorgenommen“, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung von Freitag.

Die Verbände fordern einen Dialog mit der BÄK und anderen Beteiligten, „um die festgestellten Unstimmigkeiten zu klären und notwendige Nachjustierungen im Bereich der Erlöse vorzunehmen.“ (juk)

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