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Projekt zu neuen Membranen für Dialyse gefördert

HECHINGEN (eb). Ein von der Gambro Dialysatoren GmbH in Hechingen koordiniertes Verbundprojekt wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen der Fördermaßnahme "Funktionale Einwegsysteme für die Medizin und Bioproduktion - BioMatVital: BioDisposables" mit 2,1 Millionen Euro unterstützt.

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Das im September 2011 gestartete Projekt sei für drei Jahre angelegt, teilt Gambro mit.

Die momentan eingesetzten Technologien in der Nierenersatztherapie könnten die natürliche Nierenfunktion nicht vollkommen übernehmen, so der Hersteller. Eine direkte Folge davon sei eine erhöhte Entzündungsaktivität bei diesen Patienten.

Diese könne erheblich zur Ausbildung von Herz- und Gefäßerkrankungen beitragen, das Immunsystem schwächen und letztlich die Sterblichkeitsrate bei diesen Patienten erhöhen.

Der Projektverbund erforsche eine neue Generation hochselektiver Dialysemembranen, die eine effektive Entfernung der entzündungsauslösenden Substanzen im Blut ermöglichen sollen. Gleichzeitig sollen diese Membranen eine sichere Barriere für lebensnotwendige Proteine (Eiweiße) bilden.

Das Konsortium untersucht innovative Ansätze, um die Porenstruktur zu kontrollieren. Neben Gambro besteht das Forschungskonsortium aus der NMI Technologietransfer GmbH, der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und der Charité Universitätsmedizin Berlin .

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