E-Rezept und Arzthonorar

SPD-Politiker Miewes will „Ärzte entlasten, ohne ihnen Geld wegzunehmen“

Veröffentlicht:

Berlin. Wenn chronisch kranke Patienten wegen der Verordnung von E-Rezepten als Folgeverschreibung seltener in die Praxis kommen, dann soll Ärzten kein Honorar entgehen. Entsprechende Regelungen will der SPD-Bundestagsabgeordnete Matthias Mieves noch ins Digitalgesetz einbringen.

„Wir haben noch gut 15 bis 18 Stunden für die Detailberatung angesetzt. Ich würde mir zum Beispiel wünschen, dass Ärztinnen und Ärzte keine Vergütung verlieren, wenn sie E-Rezepte mit Folgeverschreibungen für mehrere Quartale ausstellen und die Patientinnen oder Patienten nicht mehr jedes Quartal in die Praxis kommen müssten“, hat Mieves im Interview der Ärzte Zeitung gesagt.

Wie die genaue Ausgestaltung aussehen könne, sei noch zu diskutieren. Aber sein Ziel sei es, digitale Anwendungen zu nutzen, um die Praxen zu entlasten, wo es sinnvoll sei, „ohne dass wir ihnen Geld wegnehmen“. Es müssten „alle Spaß daran haben, digitale Tools einzusetzen“, so Mieves. (eb)

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Einsatz im Kriegsgebiet

Essener HNO-Ärztin hilft Menschen im Iran via Telemedizin

Das könnte Sie auch interessieren
Hybrid-DRG Plus: Ambulante Operationen per Mausklick abrechnen

© KVNO

Schnell und sicher

Hybrid-DRG Plus: Ambulante Operationen per Mausklick abrechnen

Anzeige | Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein
Der Gesundheitsdialog

© Janssen-Cilag GmbH

J&J Open House

Der Gesundheitsdialog

Kooperation | In Kooperation mit: Johnson & Johnson Innovative Medicine (Janssen-Cilag GmbH)
Impulse für den medizinischen Fortschritt: Welches Mindset braucht Deutschland?

© Springer Medizin

Johnson & Johnson Open House-Veranstaltung am 26. Juni 2025 beim Hauptstadtkongress

Impulse für den medizinischen Fortschritt: Welches Mindset braucht Deutschland?

Kooperation | In Kooperation mit: Johnson & Johnson Innovative Medicine (Janssen-Cilag GmbH)
J&J Open House beim Hauptstadtkongress

© [M] Springer Medizin Verlag

Video zur Veranstaltung

J&J Open House beim Hauptstadtkongress

Kooperation | In Kooperation mit: Johnson & Johnson Innovative Medicine (Janssen-Cilag GmbH)
Kommentare
Dr. Gerhard Kraus 16.11.202308:23 Uhr

Die Einschreibung der Patienten in die hausarztzentrierte Versorgung ist eine gute Alternative, da dort der zwanghafte persönliche AP-Kontakt 2 x im Jahr wegfällt. Wir werden bei ca 2000 Patienten pro Quartal, davon ungefähr schon die Hälfte in der HZV, geschätzt 3000 EUR durch das E-Rezept und die damit fehlende persönliche Zweitkontakten 03221= 4,51E und damit auch Verlust der zweiten Geriatrieziffer 03362=19,60 E verloren gehen. Langzeit-Rezepte werden wir überhaupt nicht abgeben. Das ist finanzieller Kollaps. Dieser Umstand wurde bisher auf den Fortbildungen der KVWL nie thematisiert, die ärztlichen Referenten waren immer nur voll des Lobes, wie unheimlich toll das E-Rezept ihren Praxisablauf verändert hat.

* Hinweis zu unseren Content-Partnern
Dieser Content Hub enthält Informationen des Unternehmens über eigene Produkte und Leistungen. Die Inhalte werden verantwortlich von den Unternehmen eingestellt und geben deren Meinung über die Eigenschaften der erläuterten Produkte und Services wieder. Für den Inhalt übernehmen die jeweiligen Unternehmen die vollständige Verantwortung.
Sonderberichte zum Thema
Leitliniengerechte Therapie mit DiGA

© Paolese / stock.adobe.com (Model mit Symbolcharakter)

Neuer Therapieansatz bei erektiler Dysfunktion

Leitliniengerechte Therapie mit DiGA

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Kranus Health GmbH, München
Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Symposiums v.l.n.r.: Professor Karl Broich (BfArM), Dr. Jürgen Malzahn (AOK-Bundesverband), Dr. Christine Mundlos (ACHSE e.V.), Hauke Gerlof (Ärzte Zeitung), Dr. Johanna Callhoff (DRFZ), Professor Christoph Schöbel (Ruhrlandklinik, Universitätsmedizin Essen), Privatdozent Dr. Christoph Kowalski (Deutsche Krebsgesellschaft), Dr. Peter Kaskel (Idorsia)

© Thomas Kierok

ICD-11: Die Zeit ist reif für die Implementierung

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Idorsia Pharmaceuticals Germany GmbH, München
In Deutschland gibt es immer weniger klinische Forschung. Was Deutschland hingegen zu leisten imstande ist, zeigte sich zuletzt bei der COVID-19-Pandemie: mRNA-basierte Impfstoffe wurden schnell entwickelt und produziert.

© metamorworks / stock.adobe.com

Handlungsempfehlungen

Deutschland-Tempo statt Bürokratie-Trägheit

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Verband forschender Pharma-Unternehmen (vfa)
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Treat-to-Target-Strategie

Gicht: Mit der Harnsäure sinkt auch das kardiovaskuläre Risiko

Lesetipps
Eine Frau steht vor einer schwarzen Wolke.

© 1STunningART / stock.aodbe.com

Keine Modeerscheinung

ADHS im Erwachsenenalter: Das gilt für Diagnostik und Therapie