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Trotz steigender Umsätze

Sanofi bleibt vorsichtig

Im vierten Quartal 2014 hat der Pharmariese Sanofi gut ein Viertel mehr verdient als im Jahr zuvor. Großen Anteil daran hat das Geschäft mit Diabetesmitteln.

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PARIS. Sanofi profitiert auch weiterhin von satten Zuwächsen bei Diabetesmitteln und Impfstoffen - doch für das laufende Jahr bleibt der Pharmakonzern, der noch interimsweise von Serge Weinberg geführt wird (wir berichteten), lieber vorsichtig.

Sanofi erwirtschaftet 2014 insgesamt etwa 33,8 Milliarden Euro Umsatz und einen Gewinn von 5,2 Milliarden Euro. Der Gewinn stieg damit im Vergleich zu 2013 um drei Prozent.

Im vierten Quartal kletterte der Umsatz der Franzosen im Jahresvergleich um 7,3 Prozent auf 9,07 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Das ist mehr als viele Analysten im Vorfeld erwartet hatten.

Der bereinigte Gewinn stieg ebenfalls leicht um 0,8 Prozent auf 1,83 Milliarden Euro. Unterm Strich lag das Ergebnis mit rund 1,3 Milliarden Euro sogar um gut ein Viertel (26 Prozent) höher als im Vorjahresquartal.

Dabei kamen Sanofi aber vor allem Bewertungseffekte zugute, die für das Unternehmen nicht zahlungswirksam sind. Als Dividende will Sanofi seinen Aktionären 2,85 Euro je Anteil zahlen.

Das Geschäft mit Diabetesmitteln wuchs im Schlussquartal um elf Prozent auf mehr als zwei Milliarden Euro.

Beim Insulin Glargin (Lantus®) - konzernweit der größte Umsatzbringer - kletterte der Erlös bereinigt um Währungseffekte um fast elf Prozent auf 1,77 Milliarden Euro.

Im Gesamtjahr wuchs der Erlös mit dem Insulin in der gleichen Größenordnung auf 6,3 Milliarden Euro.

Das Impfstoffgeschäft legte im vierten Quartal um mehr als 16 Prozent auf 1,17 Milliarden Euro zu. Größte Umsatztreiber waren Grippeimpfstoffe mit einem Wachstum von knapp 60 Prozent.

Das stärkste Umsatzwachstum bescherte Sanofi im vierten Quartal jedoch der Biotechbereich - mit der betriebseigenen Firma Genzyme -, hier legte der Umsatz um 22 Prozent auf 746 Millionen Euro zu.

Akquiriert hat Sanofi das US-Unternehmen 2011 für einen Betrag von 14 Milliarden Euro.Verschreibungsfreie Arzneien brachten den Franzosen einen Umsatz von 817 Millionen Euro (+ 14 Prozent).

Die Tiermedizin legte um 11,5 Prozent auf 507 Millionen Euro zu. (dpa/mh)

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