Firmenzukauf in Österreich

Sanofi erwirbt mRNA-Kandidat gegen Akne

Sanofi erwirbt mit der österreichischen Firma Origimm eine experimentellen mRNA-Impfung gegen Akne.

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Paris. Der Pharmakonzern Sanofi munitioniert sein Impfgeschäft mit einem Firmenzukauf in Österreich. Die Franzosen übernehmen dort aus Privatbesitz das Unternehmen Origimm Biotechnology, wie Sanofi am Mittwoch mitteilte. Angaben zum Preis wurden nicht gemacht.

Origimm mit Sitz in Wien ist den Angaben zufolge auf Hautkrankheiten spezialisiert. Wichtigster Produktkandidat, der sich noch in der Testphase befindet, sei eine impfstoffbasierte Immuntherapie gegen Akne, heißt es. Origimm ergänze damit die von Sanofi gebildete Forschungsplattform für mRNA-Impfstoffe.

Das Impfstoffgeschäft gehört nach Abkehr von der Diabetes-Forschung zu den wichtigsten Stützpfeilern Sanofis. Bis 2025 will Sanofi die Umsatzerlöse aus Impfstoffen im Schnitt jährlich im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich steigern und bis Ende des Jahrzehnts den Gesamtumsatz seiner Impfstoffsparte mehr als verdoppeln; 2020 erwirtschaftete Sanofi mit Impfstoffen insgesamt knapp sechs Milliarden Euro.

Portfolioschwerpunkt sind Impfstoffe gegen Grippe, Meningitis sowie Polio- und Boosterimpfungen. Der Konzern rechnet damit, bis 2025 zehn neue Impfstoffe in klinische Studien überführen zu können, sechs davon mRNA-Impfstoffe. (dpa)

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