Ärztin erschossen

Schütze kommt in die Psychiatrie

Veröffentlicht: 15.09.2015, 22:00 Uhr

SAARBRÜCKEN. Der Mann, der im Wahn seine frühere Ärztin erschossen hat, muss dauerhaft in die Psychiatrie.

Es bestehe die Gefahr, dass der 44-Jährige ohne konsequente Behandlung weitere schwere Straftaten begehe, entschied das Landgericht Saarbrücken am Dienstag.

Der Mann hatte nach Feststellung des Gerichts im März eine 52-jährige Neurologin in einer Praxis in Saarbrücken-Dudweiler mit acht Schüssen getötet.

Der geständige 44-Jährige ist seit zehn Jahren wegen paranoid-halluzinatorischer Schizophrenie in Behandlung, bis vor drei Jahren war er Patient des Opfers.

Einer Blutuntersuchung zufolge hatte er am Tattag die ihm verordneten Neuroleptika nicht genommen. Sowohl Anklage als auch Verteidigung hatten für seine Einweisung in die Forensik plädiert. (dpa)

Mehr zum Thema

Evidenzgenerierung

Register als Alternative zu RCT

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Saftige Finanzspritzen für ÖGD und Kliniken

Konjunkturpaket

Saftige Finanzspritzen für ÖGD und Kliniken

Neue Analyse spricht für Bypass statt Stent

Hauptstammstenose

Neue Analyse spricht für Bypass statt Stent

Diese Website verwendet Cookies. Weitere Informationen zu Cookies und und insbesondere dazu, wie Sie deren Verwendung widersprechen können, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.  Verstanden