Direkt zum Inhaltsbereich

Unternehmen

Spanier expandieren mit Riemser-Zukauf im Klinikmarkt

Die Investmentgesellschaft Ardian veräußert den Pharma-Mittelständler Riemser an die spanische Esteve-Gruppe.

Veröffentlicht:

Barcelona/Berlin. Das spanische Pharmaunternehmen Esteve übernimmt sämtliche Anteile an dem ostdeutschen Arzneimittelhersteller Riemser. Finanzielle Aspekte der Transaktion, die den Angaben zufolge kartellrechtlich bis Ende März abgeschlossen sein soll, wurden nicht veröffentlicht.

Mit dem Verkauf realisiert die Investmentgesellschaft Ardian, die seit 2012 Eigentümer des Berliner Mittelständlers ist, den Exit.

Esteve, heißt es, erweitere durch den Zukauf sein Klinikgeschäft; Riemser erwirtschaftet rund 80 Prozent des Umsatzes – im zuletzt veröffentlichten Geschäftsjahr 2017 rund 83 Millionen Euro – mit Produkten für klinische Anwendungen.

Schwerpunkte des Riemser-Portfolios sind verschreibungspflichtige Arzneimittel gegen Krebs, ZNS-Erkrankungen und Infektionen.

Die Ursprünge Riemsers liegen im Greifswalder Friedrich-Loeffler-Institut. 1990 erfolgte von dort die Ausgründung der „Riemser Tierarzneimittel GmbH“. 1992 wurde das Unternehmen privatisiert.

In den Folgejahren wurde das Produktportfolio durch Akquisitionen stetig vergrößert und die Geschäftstätigkeit internationalisiert.

Jüngste Produkterfolge waren etwa 2018 die Einlizenzierung des Schmerzmittels Prialt® (Ziconotid) von Eisai in Europa oder im vergangenen Jahr die Einführung des Zytostatikums Zanosar® (Streptozocin) in Deutschland und weiteren EU-Märkten. (cw)

Schlagworte:
Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Mai-Sitzung des CHMP

EMA-Experten empfehlen vier Pharma-Innovationen zur europaweiten Zulassung

Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: Aktuelle explorative Ad-hoc-Analysen der Studien SPOTLIGHT und GLOW: mOS vor und nach Zensierung†

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [3]

CLDN18.2+, HER2− Adenokarzinom des Magens/gastroösophagealen Übergangs

Mit optimiertem Therapiemanagement den Behandlungserfolg mit Zolbetuximab unterstützen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Astellas Pharma GmbH, München
Abb. 1: OS von Patientinnen mit Endometriumkarzinom und Mismatch-Reparatur-Profizienz bzw. Mikrosatellitenstabilität

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [3]

Primär fortgeschrittenes/rezidivierendes Endometriumkarzinom

Nachhaltiger Überlebensvorteil durch Immuntherapie plus Carboplatin-Paclitaxel

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG, München
Abb. 1: AIO-KRK-0424/ass-Registerstudie: Leitlinienadhärenz

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [5]

BRAFV600E-mutiertes mCRC nach systemischer Vortherapie

Registerstudie weist auf Defizite in der Umsetzung der Leitlinienempfehlungen hin

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Pierre Fabre Pharma GmbH, Freiburg
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Differenzierung ist entscheidend

INOCA/ANOCA: Welche Therapie ist die richtige?

Apps auf Rezept im Visier

Schutz vor Regress bei der DiGA-Verordnung

Lesetipps
Nahaufnahme eines Patient, der den Gesundheitsbereich der ChatGPT-App verwendet.

© Azulblue / stock.adobe.com

Digitalisierung

KI-Chatbots bieten 24/7-Sprechstunde für Patienten

Dass Sport einen positiven Effekt bei Patienten mit Depressionen hat, ist nichts Neues. Der Casus Knacksus ist die Motivation.

© Rifqi Muflih / stock.adobe.com

Motivierende Gesprächsführung

Wie motiviere ich Patienten mit Depression zu Sport?

Ein Arzt arbeitet mit einer KI-Anwendung.

© Deemerwha studio / stock.adobe.com

Von DiGA bis Chatbot

Wie KI hilft, die rheumatologische Versorgung zu verbessern