Leipziger Leberaffäre

Staatsanwälte ermitteln wegen Tötung

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LEIPZIG. Die Staatsanwaltschaft Leipzig hat nun offiziell ein Ermittlungsverfahren im Zusammenhang mit Unregelmäßigkeiten bei Lebertransplantationen am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) eingeleitet.

Es geht dabei um den Verdacht der gefährlichen Körperverletzung und "einer noch nicht genau bezifferbaren Zahl versuchter oder vollendeter Tötungsdelikte", wie die Staatsanwaltschaft mitteilte.

Am Leipziger Universitätsklinikum wurde Anfang Januar bekannt, dass es in den vorangegangenen zwei Jahren zu Unregelmäßigkeiten bei der Vergabe von Spenderlebern kam. Es ermittelten daraufhin die gemeinsame Prüf- und Überwachungskommission der Deutschen Krankenhausgesellschaft, des GKV-Spitzenverbands und der Bundesärztekammer am UKL.

Die Ermittlungen werden sich wohl noch hinziehen. Patientenunterlagen seien sichergestellt und mit "sachverständiger und kriminalpolizeilicher Unterstützung" ausgewertet worden.

Deshalb könne auch noch nicht gesagt werden, "wie viele Fälle mutmaßlich strafrechtlich relevanten Handelns vorliegen", genauso wenig sei der Verdacht der versuchten Tötung "eine abschließende strafrechtliche Würdigung des den Beschuldigten zur Last gelegten Handelns". (tt)

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