Ulmer Uni-Klinik mit eigener Patientenakte

Veröffentlicht:

WIESBADEN (reh). Die Uniklinik Ulm hat auf der Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e.V. in Wiesbaden jetzt ihre elektronische Patientenakte (ePA) vorgestellt. Das Besondere daran: Die Ärzte der Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde am Ulmer Uniklinikum haben die ePA selbst programmiert. "Als wir uns vor sechs Jahren zur elektronischen Dokumentation entschlossen, gab es kein geeignetes oder bezahlbares Produkt", so Dr. Konrad Kastl.

Angefangen haben die Ärzte mit Dienst- und Operationsplänen im PC, seit Kurzem sei nun auch die Ambulanz papierfrei. Alle Dokumente, die der Patient mitbringe, würden bei der Anmeldung gescannt und dem Patienten sofort zurückgegeben. Das nächste Schriftstück, dass in der Klinik erstellt würde, sei der Entlassbrief an den weiterbehandelnden Arzt, berichtete Kastl. In der Klinik werden jährlich mehr als 12 000 Patienten ambulant und stationär versorgt.

Mehr zum Thema

Finanzierung der Telematikinfrastruktur

Streit um TI-Pauschale: KBV zieht Eilantrag zurück

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Das war der Tag: Der tägliche Nachrichtenüberblick mit den neuesten Infos aus Gesundheitspolitik, Medizin, Beruf und Praxis-/Klinikalltag.

Eil-Meldungen: Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Lesetipps
Alexander Baasner und Dr. Stefan Spieren (v.l.) haben die Idee der Digitalen Hausärztlichen Versorgungsassistenten (DIHVA) entwickelt.

© Digitales Facharzt- & Gesundheitszentrum

Neues Berufsbild

Bürger als Assistenten: Hausarzt entwickelt Idee der DIHVA

Das Team um Dr. Nicolas R. Barthélemy geht davon aus, dass mit dem Bluttest über die LC-MS-Methode in einem größeren Maßstab mehr Menschen auf eine Alzheimer-Pathologie untersucht werden können, als dies mit Lumbalpunktion und Liquortests bisher möglich ist. Damit ließe sich wesentlich einfacher ermitteln, ob jemand für die neuen Alzheimertherapeutika infrage komme.

© angellodeco / stock.adobe.com

Nachweis von pTau-217

Alzheimer-Diagnostik: Neuer Bluttest offenbar so gut wie Liquortests