Nach Hackerangriff

Uniklinik Düsseldorf nimmt Notfallversorgung wieder auf

Rund zwei Wochen nach einem Hackerangriff, sind die ersten IT-Systeme der Düsseldorfer Uniklinik wieder betriebsbereit. Bis zum Normalbetrieb dauert es aber wohl noch.

Veröffentlicht: 24.09.2020, 11:14 Uhr

Düsseldorf. Nach knapp zwei Wochen erzwungener Abstinenz nimmt das Universitätsklinikum Düsseldorf wieder an der Notfallversorgung teil. Am 10. September waren die IT-Systeme der Klinik nach einem mutmaßlich aus Russland kommenden Hacker-Angriff weitgehend ausgefallen. Das Haus musste die Versorgung einschränken und hatte sich von der Notfallversorgung abgemeldet.

Jetzt kann der Rettungsdienst die Zentrale Notaufnahme wieder anfahren. „Für die Öffnung der Notfallversorgung war eine der wichtigen Voraussetzungen, dass der Zugriff auf die bildgebenden Verfahren, wie CT- oder Röntgenaufnahmen, wieder in allen Bereichen möglich ist“, teilte die Uniklinik mit.

Anhand einer Checkliste prüfen die Verantwortlichen, für welche Krankheitsbilder und Behandlungsbereiche welche der ausgefallenen IT-Systeme wieder zwingend sicher arbeiten müssen. Davon hängt ab, wann einzelne Teile der Klinik geöffnet werden können oder noch nicht. So ist der Kreißsaal inzwischen wieder betriebsbereit. (iss)

Mehr zum Thema

COVID-19-Versorgung

Intensivstationen: Das Personal ist der Flaschenhals

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Die EU geht davon aus, dass im Frühjahr zumindest Impfstoff für Risikogruppen und Gesundheitspersonal zur Verfügung stehen könnte.

EU verbreitet Optimismus

Ist der Corona-Impfstoff bald da?

Pflegekräfte versorgen einen Patienten auf der Intensivstation im Operativen Zentrum II des Universitätsklinikums Essen.

COVID-19-Versorgung

Intensivstationen: Das Personal ist der Flaschenhals

Blutgefäß mit Erythrozyten und Sauerstoff-Molekülen: Bei einem kardiogenen Schock kommt es zu einer Schädigung von Endothelzellen, die die innere Gefäßwand auskleiden. Das daraus resultierende „vascular leakage“, also die erhöhte Durchlässigkeit der Gefäße, führt dazu, dass das Gewebe schlechter mit Sauerstoff versorgt wird. Ein neuer molekularer Antikörper soll jetzt die pathophysiologische Kaskade durchbrechen.

Sterberisiko senken

Neuer Therapie-Ansatz bei kardiogenem Schock