Uniklinikum Leipzig blickt zuversichtlich in die Zukunft

LEIPZIG (tra). Das Universitätsklinikum Leipzig sieht sich für die kommenden Jahre in einer sehr guten wirtschaftlichen Position. Das Klinikum habe im zurückliegenden Jahr seine Handlungsspielräume erweitern können, sagte Professor Wolfgang Fleig, medizinischer Vorstand, bei der Vorstellung der Bilanz 2007.

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Demnach hat das Klinikum im vergangenen Jahr einen Gewinn in Höhe von 3,9 Millionen Euro vor Steuern erzielt. Das Klinikum verdreifachte damit trotz steigender Tarife und Preise das Betriebsergebnis im Vergleich zum Vorjahr und erwirtschaftete das dritte Mal in Folge schwarze Zahlen.

Vollstationär stieg die Zahl der behandelten Patienten im Vergleich zum Vorjahr um rund 2500 auf 47 500 Fälle. Teilstationär lag die Zahl von 2273 Fällen im vergangenen Jahr auf dem Niveau von 2006. Ambulant weist die Bilanz in der Summe 306 000 Fälle aus.

Die Verweildauer von 7,93 Tagen entspricht annähernd der des Vorjahres. Der Schweregrad der behandelten Fälle stieg um sechs Prozent und liegt oberhalb des Durchschnitts deutscher Universitätsklinika, was das Budget des Klinikums um fast zwölf Millionen Euro steigern half.

"Unser Haus hat eine Entwicklung genommen, die uns Anfang 2007 niemand zugetraut hat", sagte Wolfgang Fleig. Trotz schwieriger Rahmenbedingungen habe das Haus durch Leistungssteigerungen, den Haustarifvertrag mit dem Marburger Bund und das Eckpunktepapier mit ver.di. Etappenziele erreicht.

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