SARS-CoV-2-Diagnostik

Unimedizin Mainz optimiert den Corona-Online-Helfer „GutenBot“

Die Universitätsmedizin Mainz reagiert auf Kritik der „Ärzte Zeitung“ und verfeinert den Corona-Diagnostik-Chatbot „GutenBot“ auf ihrer Website.

Matthias WallenfelsVon Matthias Wallenfels Veröffentlicht:
Die „Ärzte Zeitung“ im Corona-Chat mit „GutenBot“ der Unimedizin Mainz.

Die „Ärzte Zeitung“ im Corona-Chat mit „GutenBot“ der Unimedizin Mainz.

© Screenshot/ maw

Mainz. Offensichtlich hat die Universitätsmedizin Mainz etwas zu vorschnell gehandelt, als sie kürzlich den Corona-Chatbot „GutenBot“ in den Dienst nahm. Wie berichtet, solle der digitale Assistent Patienten hinsichtlich der Klärung der Frage unterstützen, ob sie eventuell an SARS-CoV-2 erkrankt sind. Eine weitere Intention: Die Anfragenden sollten zuerst einen Hausarzt kontaktieren, um die Corona-Frage zu klären, und nicht gleich in die Unimedizin Mainz stürmen.

Nachdem ein Selbsttest der „Ärzte Zeitung“ erhebliche Defizite des „GutenBot“ aufgewiesen hatte, reagierte die Unimedizin Mainz nun und erklärte, dass man mit einer Beta-Version des Chatbots gestartet sei, worauf aber explizit hingewiesen worden sei.

„Aufgrund des enormen Informationsbedarfs in Sachen COVID-19 haben wir kurzerhand diese Version auf unserer Website veröffentlicht. Unsere Absicht war, wer dringend Antworten braucht, bekommt schnell Auskunft zu den wichtigsten Fragen und erspart sich möglicherweise lange Warteschleifen am Telefon“, verdeutlicht Tim Simonis, Referent für digitale Transformation der Unimedizin Mainz, in seiner Replik an die „Ärzte Zeitung“. „Es ist nicht ideal, wenn eine noch nicht ausgereifte Anwendung öffentlich gemacht wird. Gleichwohl arbeiten wir immer an einer raschen Verbesserung unserer digitalen Anwendungen“, so Simonis ergänzend.

Er versichert, dass der GutenBot täglich ein Update erfahre, welches Antworten auf neu gestellte Fragen beinhalte.

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