Direkt zum Inhaltsbereich

Internistenkongress

Up to date mit dem DGIM 2014

Der jährliche Internistenkongress ist für Kongresspräsident Professor Michael Manns - zusammen mit der Zeitschrift "Der Internist" - das fortgeschriebene Handbuch der Inneren Medizin. Wer up to date sein will, geht hin.

Dr. Thomas MeißnerVon Dr. Thomas Meißner Veröffentlicht:

WIESBADEN. Auch in diesem Jahr werden voraussichtlich weit mehr als 8000 Ärztinnen und Ärzte nach Wiesbaden strömen, vor allem Internisten - doch nicht nur sie und nicht nur aus Deutschland.

"Was viele nicht wissen ist, dass etwa zehn Prozent unserer Besucher, jährlich bis zu 800 Teilnehmer, aus Österreich kommen", sagt Kongresspräsident Professor Michael Manns aus Hannover.

Bei der 120. Auflage des Jahreskongresses der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) sind diese Kolleginnen und Kollegen besonders willkommen, denn Österreich ist in diesem Jahr Partnerland des Wissenschafts- und Fortbildungskongresses.

Dem gemeinsamen Fortbildungsgedanken kommt entgegen, dass die postgraduellen Ausbildungen in beiden Ländern fast vollständig harmonisiert worden sind, wie Professor Herbert Watzke, Präsident der Gesellschaft für Innere Medizin in Österreich (ÖGIM) anmerkt - ein weiteres Stück Normalität in Zeiten zunehmender Migration.

Am Montag, den 28. April, wird es eine von der ÖGIM organisierte Sondersitzung zur Therapie sterbender Patienten geben.

Besonders angesprochen werden sollen zudem Ärzte in Weiterbildung und Studenten im Praktischen Jahr. Noch bis zum 15. März können sich Studierende online um einen Reisegutschein in Höhe von 200 Euro bewerben (www.dgim2014.de) und kostenlos teilnehmen. Im Unterschied zu den vergangenen Jahren ist die Zahl der Reisestipendien nicht begrenzt.

Informationen für Karrierewege in der Inneren Medizin bietet wie immer das Forum "Chances". Ein Höhepunkt in diesem Jahr ist Gastredner Dr. Iljad Madisch, der Gründer des sozialen Wissenschaftsnetzwerks "ResearchGate", auf dem inzwischen Millionen Wissenschaftler auf der ganzen Welt miteinander vernetzt sind.

Acht Hauptthemen haben die Kongress-Organisatoren von der MHH in diesem Jahr auf die Agenda gesetzt. Neben Infektionskrankheiten, Viszeralmedizin und Metabolischem Syndrom werden viele interdisziplinäre Themenfelder bearbeitet: Onkologie, Intensiv- und Notfallmedizin, Transplantationsmedizin und Grenzgebiete der Inneren Medizin, nicht zu vergessen die Prävention.

In drei Plenarvorträgen werden grundlegende Probleme der Gesellschaft von prominenten Rednern diskutiert: Adipositas, Altersforschung und individualisierte Krebsmedizin.

Die zunehmend enge Verzahnung von Forschung und Medizin soll sich nach dem Willen von Professor Manns wie ein roter Faden durch die Veranstaltungen ziehen und das Programm für jeden etwas bereit halten: "Die besten Repräsentanten unseres Faches bieten dort Fortbildung auf höchstem Niveau in der gesamten Breite der Inneren Medizin!".

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

130. Deutscher Ärztetag

Weiterbildung: Ärztetag räumt in den Gebieten auf

Künftig werden Rollen und Haltungen gelehrt

Die ärztliche Weiterbildung bekommt eine neue Struktur

Voraussetzungen für neue Kassenleistung

Lungenkrebs-Screening: Wie gut sind Praxen vorbereitet?

Das könnte Sie auch interessieren
Der Gesundheitsdialog

© Janssen-Cilag GmbH

J&J Open House

Der Gesundheitsdialog

Kooperation | In Kooperation mit: Johnson & Johnson Innovative Medicine (Janssen-Cilag GmbH)
Impulse für den medizinischen Fortschritt: Welches Mindset braucht Deutschland?

© Springer Medizin

Johnson & Johnson Open House-Veranstaltung am 26. Juni 2025 beim Hauptstadtkongress

Impulse für den medizinischen Fortschritt: Welches Mindset braucht Deutschland?

Kooperation | In Kooperation mit: Johnson & Johnson Innovative Medicine (Janssen-Cilag GmbH)
J&J Open House beim Hauptstadtkongress

© [M] Springer Medizin Verlag

Video zur Veranstaltung

J&J Open House beim Hauptstadtkongress

Kooperation | In Kooperation mit: Johnson & Johnson Innovative Medicine (Janssen-Cilag GmbH)
Kommentare
Sonderberichte zum Thema

T2D-Therapie jetzt auch mit Semaglutid 2 mg

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Novo Nordisk Pharma Gmbh, Mainz
Abb. 1: Empagliflozin reduzierte auch bei niedriger Ausgangs-eGFR die Progression der chronischen Nierenkrankheit (Test für Heterogenität/Trend: a) 12=0,06, p=0.81; b) 12=6,31, p=0,012)

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [6]

Chronische Nierenkrankheit

SGLT2-Inhibition: Nephroprotektiv auch bei stark erniedrigter eGFR

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Ko KG, Ingelheim am Rhein
Abb. 2: Sekundärer Endpunkt der BOREAS-Studie: Veränderung der Lungenfunktion unter Dupilumab versus Placebo

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [2]

Typ-2-Inflammation bei COPD

Bessere Lungenfunktion und mehr Lebensqualität durch IL-4/-13-Hemmung

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Sanofi-Aventis Deutschland GmbH, Berlin, und Regeneron GmbH, München
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Gefahren durch UV-Filter und Verpackung

Wie gesundheitsschädlich sind Kosmetika?

Funktionelle gastrointestinale Störungen

Säuglingskoliken: Wie viel Schreien ist normal?

Importhunde und Fledermäuse

Tollwut-Risiken in Deutschland – und wie sie sich vermeiden lassen

Lesetipps
Füße mit Lymphödem

© [M]_Dr. P. Marazzi / Science Photo Library

Ödem ist nicht gleich Ödem

Lymphödem versus Lipödem: Tipps für Diagnostik und Therapie

Eine Roboterhand zeigt auf ein Stethoskop

© Slowlifetrader / stock.adobe.com / mit KI generiert

Künstliche Intelligenz

ChatGPT im Praxisalltag nutzen: Wieso diese Verlockung gefährlich ist