Teleradiologie

Verbund mit positiver Bilanz zur Vernetzung 2016

Der Westdeutsche Teleradiologieverbund zieht eine positive Bilanz für 2016. Für das neue Jahr gibt es bereits Wachstumspläne.

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BOCHUM. 2016 war für den Westdeutschen Teleradiologieverbund nach eigener Auffassung ein erfolgreiches Jahr: "Es ist uns gelungen, in zwölf Monaten die Teilnehmerzahl um über 50 Einrichtungen zu steigern", bilanziert Marcus Kremers, Geschäftsführer und Gesellschafter der MedEcon Telemedizin GmbH, die den Verbund managt.

Mittlerweile sind 270 Einrichtungen dem Netzwerk angeschlossen und haben 2016 über 200.000 Untersuchungen mit rund 30 Terabyte Datenvolumen ausgetauscht, heißt es in einer aktuellen Mitteilung der Gesellschaft. Der Verbund bietet Versorgungseinrichtungen eine digitale Plattform zur Befundübermittlung und Kommunikation (wir berichteten). Für das kommende Jahr gibt es bereits eine umfangreiche Agenda.

2017 will der Verbund beispielsweise die routinemäßige Erreichbarkeit der ärztlichen Stellen in Nordrhein-Westfalen und die Fertigstellung einer Portalllösung für zuweisende Ärzte und Patienten (etwa für Zweitmeinungen) voranbringen.

Darüber hinaus strebt Kremers mit den aktuellen Verbundpartnern des Westdeutschen Teleradiologieverbundes eine stärkere Vernetzung in Niedersachsen, Hessen und dem Südwesten Deutschlands an. Erste Anker dafür seien unter anderem bereits in Oldenburg, Kassel, Gießen und Mainz geworfen worden.

Wann der 300. Teilnehmer angeschlossen werden kann, will Kremers nicht prophezeien. "Vielleicht schaffen wir es aber pünktlich zum Jubiläums-Anwendertreffen –fünf Jahre MedEcon Telemedizin GmbH –, welches im Sommer 2017 in Bochum stattfinden wird." (mh)

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