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Nach Ankündigung des Insolvenzverfahrens

Woidke: Gubener Krankenhaus muss erhalten bleiben

Der brandenburgische Ministerpräsident Dietmar Woidke hat dem Naëmi-Wilke-Stift in Guben Unterstützung bei der Umstrukturierung zugesagt. Auch Gesundheitsministerin Nonnemacher sieht das Haus weiter als Teil des Krankenhausplans.

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Potsdam. Die Landesregierung wird das Krankenhaus am Naëmi-Wilke-Stift in Guben bei seiner Umstrukturierung unterstützen. Dies versicherten Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) und Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) nach Angaben der Potsdamer Staatskanzlei Bürgermeister Fred Mahro und dem Verwaltungsdirektor des Krankenhauses Andreas Mogwitz. Woidke hatte kurzfristig zu dem Treffen in der Potsdamer Staatskanzlei eingeladen, um über die aktuelle Lage zu beraten. Die Klinik hatte Anfang September Insolvenz in Eigenverantwortung angemeldet.

Klinik wird „als Grundversorger in der Region gebraucht“

„Das Krankenhaus in Guben wird als Grundversorger in der Region gebraucht“, sagte der Ministerpräsident, in dessen Landtagswahlkreis die Stadt Guben liegt. „Ich bin froh, dass Krankenhaus, Stadt Guben und Gesundheitsministerium in enger Abstimmung sind und der Betrieb uneingeschränkt weitergehen kann.“ Das Land stehe zu seiner Zusage, dass alle Krankenhausstandorte erhalten bleiben.

Ähnlich äußerte sich auch Brandenburgs Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher: „Wir stehen fest an der Seite unserer Krankenhäuser“, sagte die Grünen-Politikerin. Das Krankenhaus sei Teil des Krankenhausplans und man sehe diesen Standort auch in Zukunft im Krankenhausplan des Landes Brandenburg. „Wir sind überzeugt, dass das Sanierungsverfahren in Eigenverwaltung auch hier erfolgreich sein wird.“

Das Krankenhaus in Guben ist ein Krankenhaus der Grundversorgung. Träger ist das Naëmi-Wilke-Stift. Das Krankenhaus verfügt laut Krankenhausplan über 151 vollstationäre Betten und drei medizinischen Abteilungen: Orthopädie, Chirurgie und Innere Medizin. Das angegliederte Endoprothetik-Zentrum der Maximalversorgung ist seit vielen Jahren ein regionales Kompetenzzentrum für künstliche Hüft- oder Kniegelenke.

Das Naëmi-Wilke-Stift geht auf eine Privatstiftung des Gubener Hutfabrikanten Friedrich Wilke im Jahr 1878 zurück. Es gehört zur Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) und ist Mitglied im Diakonischen Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz. (lass)

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