Direkt zum Inhaltsbereich

Kommentar zur Studie "Klinikmanagement"

Zahlen ohne Praxisrelevanz

Matthias WallenfelsVon Matthias Wallenfels Veröffentlicht:

Für Kliniken verliert die Kooperation mit niedergelassenen Ärzten - und damit mit ihren Zuweisern - an Bedeutung. Diesen Schluss legt die aktuelle Studie "Klinikmanagement 2012" der Personalberatung Rochus Mummert und des IMWF Instituts für Management- und Wirtschaftsforschung nahe.

Nur noch 79 Prozent der befragten Klinikmanager erachten demnach die Kooperation mit ihren Zuweisern als wichtig oder sehr wichtig. Vor einem Jahr waren es noch 90 Prozent.

Doch Vorsicht! Das Zahlenkonglomerat spiegelt lediglich die Agenda der Klinikleiter wider, auf der die Kooperation mit niedergelassenen Ärzten de facto nicht auf Platz eins steht.

Das kann seine Ursache zum Beispiel darin haben, dass bereits eine belastbare Beziehung zu den Zuweisern in der Region besteht, die von beiden Seiten gepflegt wird, auch ohne, dass sie je zur Chefsache erklärt wurde.

Letzten Endes muss jeder niedergelassene Arzt die Beziehung zu seinen Kliniken für sich analysieren und auch mögliche Missstände oder Optimierungspotenziale aktiv ansprechen.

Dies kann im Alleingang oder gemeinsam mit Kollegen geschehen. Dabei ist nicht entscheidend, welchen Stellenwert Kooperation offiziell hat.

Lesen Sie dazu auch den Bericht: Klinikchef im Wandel: Abnehmendes Interesse an Zuweisern?

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

130. Deutscher Ärztetag

Weiterbildung: Ärztetag räumt in den Gebieten auf

Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Mehr als ein oberflächlicher Eingriff: Die Krankenhausreform verändert auch an der Schnittstelle ambulant-stationär eine ganze Menge.

© Tobilander / stock.adobe.com

Folgen der Krankenhausreform für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte

Die Klinikreform bringt Bewegung an der Schnittstelle zwischen Praxen und Krankenhäusern

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: der Deutschen Apotheker- und Ärztbank (apoBank)
Dr. med. Gerhard M. Sontheimer (ANregiomed, Region Ansbach) und Holger Baumann (Kliniken der Stadt Köln, v.l.) haben in der Praxis gute Erfahrungen mit Systempartnerschaften gemacht.

© Philips

Mehr Spielraum für moderne Prozesse in der Klinik

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Philips GmbH Market DACH, Hamburg
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Kohlenhydrate, Apfelessig, Gottesnahrung und Süßstoffe

Vier Ernährungs- und Blutzuckermythen im Faktencheck

US-Datenbank-Analyse

Hochdosierter Influenza-Impfstoff könnte Demenz vorbeugen

Lesetipps
Ein Mann liegt im Bett und schaut auf sein Handy.

© Andrii Lysenko / Stock.adobe.com

Insomnie

Wie sich schlechter Schlaf auf Schmerzen auswirkt