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Fatale Kettenreaktion

Passiv-Rauch in der Kindheit erhöht das Risiko für Tod durch COPD

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Bekommen Kinder früh Rauch mit, kann ihnen das ein Leben lang schaden.

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© Kitty / Fotolia

ATLANTA. Wer in der Kindheit passiv mitraucht und als Erwachsener selbst nicht raucht, hat ein 42 Prozent erhöhtes Risiko, an COPD zu sterben. Auch das Risiko für Tod durch ischämische Herzerkrankungen oder Tod durch Schlaganfall ist erhöht: Um 27 beziehungsweise 23 Prozent, wie eine Studie von Forschern der American Cancer Society ergeben hat (Am J Prev Med 2018; 55(3):345-352).

Das erhöhte Risiko für Tod durch COPD entspreche sieben zusätzlichen Toten pro 100.000 nie-rauchenden Teilnehmern, wird Autor W. Ryan Diver in einer Mitteilung der American Cancer Society zitiert.

Die Wissenschaftler analysierten die Daten von 70.900 Nie-Rauchern, die in ihrer Kindheit 16 bis 18 Jahre wöchentlich mehr als zehn Stunden Zigarettenrauch ausgesetzt waren. Die Daten der Probanden, die zum Großteil zwischen 50 und 74 Jahre alt waren, waren über einen Zeitraum von 22 Jahren erfasst worden.

Passiv-Rauch in der Kindheit löse vermutlich eine Kettenreaktion aus, die zu ersten Lungenschäden in der Kindheit und Jugend führen könne, und später zu einer COPD. (bae)

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