Ärzte Zeitung, 13.06.2016

Appell der US-Behörde

Die FDA will weniger Salz in Lebensmitteln

BETHESDA. Die U.S. Food and Drug Administration (FDA) möchte den Salzkonsum der amerikanischen Bevölkerung verringern. Um dies zu erreichen, hat die Behörde nun einen Leitlinienentwurf entwickelt, der freiwillige Zielvorgaben für die Lebensmittelindustrie und Gastronomiebetriebe enthält.

Kurzfristig, also in den nächsten zwei Jahren, soll der Salzkonsum der US-Bevölkerung von durchschnittlich 3,4 Gramm Natrium (entspricht etwa 8,6 Gramm Kochsalz) auf etwa 3 Gramm pro Tag (= 7,6 Gramm Kochsalz) gesenkt werden.

Als langfristiges Ziel (innerhalb der nächsten zehn Jahre) wird eine Reduktion auf 2,3 Gramm Natrium (= 5,8 Gramm Kochsalz) pro Tag angedacht. Nach FDAAngaben ist derzeit die durchschnittlich Salzzufuhr fast doppelt so hoch wie die von den meisten Experten empfohlene Zufuhr. (vsc)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Ärzte gehen auf Gegenkurs zu Schokoriegel und Cola

Pädiater sind alarmiert: Adipositas bei Kindern wird zunehmend zu einem sozialen Problem. Jetzt setzen sie ihre eigene Agenda und gehen auf Distanz zur Ernährungsindustrie. mehr »

Debakel für ASS

Acetylsalicylsäure schützt ältere Menschen nicht vor Herz-Kreislauferkrankungen - im Gegenteil: Ihr Sterberisiko ist erhöht. Dieses überraschende Ergebnis offenbart die ASPREE-Studie. mehr »

Doktor THC und Mister Cannabidiol

Cannabis steht im Verdacht, Psychosen durch den Wirkstoff THC auszulösen. Die Pflanze enthält aber auch antipsychotische Substanzen, die die Hirnfunktion in kritischen Bereichen normalisiert. mehr »