Ärzte Zeitung, 22.08.2012

Diskriminierung

HIV-Positive klagen über verweigerte Behandlung

WOLFSBURG (maw). Die Deutsche Aids-Hilfe verfügt nach eigenen Angaben erstmals über aussagekräftige Daten zur Stigmatisierung und Diskriminierung von Menschen mit HIV in Deutschland.

Laut Aids-Hilfe interviewten HIV-Positive 1148 ebenfalls mit HIV Infizierte. Rund 20 Prozent der Befragten sei im vergangenen Jahr aufgrund von HIV eine medizinische Behandlung etwa beim Zahnarzt verweigert worden, lautet ein Ergebnis der Erhebung.

Berichteten Betroffene über Jobkündigungen, so seien diese in 84 Prozent der Fälle nach eigener Aussage der Diskriminierung und nicht der Gesundheit geschuldet gewesen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Das sind die Gewinner des Galenus-von-Pergamon-Preises 2017

Mit dem Galenus-von-Pergamon-Preis wurden erneut exzellente deutsche pharmakologische Grundlagenforschung und die Entwicklung innovativer Arzneimittel gekürt. mehr »

Angst vor Stürzen sorgt für Verzicht auf Antikoagulans

Ein erhöhtes Sturzrisiko ist noch immer der häufigste Grund, auf eine orale Antikoagulation bei Vorhofflimmern zu verzichten. mehr »

"Mehr Geld für Kranke, weniger für Gesunde"

Die Verteilungsregeln für den Finanzausgleich zwischen den Krankenkassen sollen deutlich verändert werden. Das hat ein Expertenkreis beim Bundesversicherungsamt jetzt vorgeschlagen. Die Meinung der Kassen ist geteilt. mehr »