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Zink kann Kinder in armen Ländern das Leben retten

Veröffentlicht:

LONDON/DHAKA (dpa). Eine wöchentliche Dosis Zink kann Kindern in Entwicklungsländern das Leben retten: Das Spurenelement schützt vor Lungenentzündung und Durchfall und senkt die Kindersterblichkeit.

Das ist das Ergebnis einer Studie von Forschern um Dr. Abdullah Brooks vom Zentrum für Gesundheits- und Bevölkerungsforschung in Dhaka in Bangladesh ("The Lancet", Online-Vorabveröffentlichung).

Die Hälfte von etwa 1600 Kindern zwischen zwei und zwölf Monaten, bekam wöchentlich zwei Teelöffel zinkhaltigen Sirup, die andere Placebo. Nach zehn Monaten wurden beide Gruppen miteinander verglichen. In der Zink-Gruppe war die Sterblichkeitsrate um 85 Prozent niedriger (zwei versus 14 gestorbene Kinder).

Zudem erkrankten die Kinder der Zinkgruppe seltener an Lungenentzündung, eitriger Mittelohrentzündung und Durchfall. Diarrhoe und Pneumonie verursachen jeweils ein Fünftel der jährlich fast elf Millionen Todesfälle von Kindern unter fünf Jahren weltweit. Betroffen sind vor allem Entwicklungsländer.

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