Ärzte Zeitung, 07.12.2007
 

Impfungen - Politiker gegen Mittelkürzungen

SCHWERIN (di). Dem Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) in Mecklenburg-Vorpommern stehen drastische Mittelkürzungen für Impfungen ins Haus. Politiker fürchten, dass Kinder aus sozial schwachen Familien seltener geimpft werden.

SPD-Gesundheitsminister Erwin Sellering will sich in den Haushaltsberatungen dafür einsetzen, dass die dem ÖGD für Impfungen zur Verfügung stehenden Mittel in Höhe von 362 000 Euro nicht angetastet werden. Der Sozial- und der Finanzausschuss hatten eine Kürzung um 250 000 auf 112 000 Euro empfohlen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Bariatrische Chirurgie rückt Bluthochdruck zu Leibe

Adipöse Hypertoniker konnten in einer Studie nach bariatrischer Chirurgie ihre antihypertensive Medikation reduzieren. Die Hälfte erreichte sogar eine Remission des Bluthochdrucks. mehr »

Droht uns jetzt eine Staatskrise?

Jamaika gescheitert, politisches Vakuum in Berlin. Am Beispiel der Gesundheitspolitik lässt sich zeigen, warum das noch keine Krise ist. mehr »

Das müssen Ärzte beim Impfen beachten

Allergische Reaktionen sind eine Kontraindikation für eine erneute Anwendung des Impfstoffs. Ist eine weitere Impfung dennoch nötig, sollten Ärzte diese Tipps beherzigen. mehr »