Ärzte Zeitung, 02.10.2013

Höhenschwindel

Jeder Vierte ist betroffen

DRESDEN. Höhenschwindel (visuelle Höhenintoleranz) ist häufiger und belastender als angenommen. Etwa jeder Vierte kennt das Phänomen und erlebt es mindestens einmal im Leben.

Und bei rund der Hälfte dieser Personen beeinträchtigt dieses Symptom sogar ihr Verhalten, teilt die DGN mit. Die Umwelt werde dann nur noch eingeschränkt wahrgenommen, der Gang sei unsicher und die Gefahr von Stürzen wachse, so die DGN.

Experimente mit Höhenreizung sollen helfen, neue Therapien zu entwickeln, denn wirksame Medikamente gibt es bisher nicht.

"Womöglich können wir aus unseren Daten eine Verhaltenstherapie ableiten, bei der die Angst vor der Höhe durch konkrete Anleitungen zum Blick-, Stand- und Gangverhalten verbessert wird". (eb)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Drastisch veränderte Mundflora bei Krebs

Beim Plattenepithelkarzinom der Mundhöhle ist die Zusammensetzung des oralen Keimwelt im Vergleich zu Gesunden drastisch verschoben. mehr »

Milliarden Bakterien im Einsatz. So wird Insulin für Diabetiker produziert

Hinter den Toren des Industrieparks Höchst bieten sich faszinierende Einblicke in die Welt der Hochleistungs-Biotechnologie: Milliarden von E.coli-Bakterien produzieren hier das für Diabetiker überlebenswichtige Insulin. mehr »

Angst vor Epidemien in Lagern

Nach ihrer dramatischen Flucht aus Myanmar suchen über eine halbe Million Rohingya Schutz in Bangladesch. Die Lage in den eilig aufgeschlagenen Lagern ist desolat. mehr »