Ärzte Zeitung, 31.05.2011

Magnetfeld besserte Parkinson-Symptome

LISSABON (ars). Mit transkranieller Magnetstimulation haben israelische Forscher Krankheitsverlauf und Motorik bei Parkinson-Patienten gebessert.

Mit der neuen H-Spule stimulierten sie tiefere kortikale Schichten, berichteten sie bei einem Neurologenkongress in Lissabon.

Das erzeugte Magnetfeld rege die Neuroplastizität an, die Neubildung und Verknüpfung von Zellen. Patienten, deren Symptome auf einer Seite stärker waren, wurden mit unterschiedlichen Frequenzen und an unterschiedlichen Hirnregionen behandelt.

Tests und Skalen zufolge hielt der Effekt mindestens 60 Tage an.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wann das Smartphone für Kinderaugen gefährlich wird

Kleine Kinder sollten lieber mit Bauklötzen spielen als mit Smartphones, raten Augenärzte. Denn: Wenn die Kleinen häufig und lange auf Bildschirme starren, leiden nicht nur ihre Augen. mehr »

Quereinstieg zum Hausarzt – reicht ein Jahr Weiterbildung?

Der Deutsche Hausärzteverband warnt vor einer Verwässerung der Weiterbildung zum Allgemeinmediziner. Ein Jahr Weiterbildung reiche nicht für Umsteiger aus der Klinik. mehr »

Auf Zungenküsse besser verzichten?

Zungenküsse erhöhen offenbar das Risiko für HPV-Infekte und damit auch für Mund-Rachen-Tumoren. US-Experten haben sich das Krebsrisiko jetzt einmal genauer angesehen. mehr »