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Kommentar – Raucherentwöhnung

E-Zigaretten weiter nebulös

Marco MrusekVon Marco Mrusek Veröffentlicht:

Dem Thema Rauchausstieg und alternativem Nikotinkonsum wird viel wissenschaftliche Beachtung entgegengebracht –und das ist auch gut so. Aktuelles Beispiel ist eine Studie aus Boston, die nahelegt, dass sich E-Zigaretten nicht für eine Rauchentwöhnung eignen.

Die Studie belegt aber auch, wie schwer es ist, Lifestyle-Themen wissenschaftlich zu greifen. Wie oft soll eine E-Zigarette pro Tag oder Woche benutzt werden, um bei der Entwöhnung zu helfen? Erhält das Saugen am Verdampfer die Gewohnheit des Rauchens und macht es damit schwerer, endgültig vom Glimmstängel loszukommen? Sind es vielleicht gerade diejenigen Raucher, denen es ohnehin schon am schwersten fällt, sich von der Zigarette zu verabschieden, die dann zur ähnlich anzuwendenden E-Zigarette als Hilfsmittel greifen und schlussendlich doch scheitern?

Antworten darauf bringt – wie so oft beim Thema E-Zigaretten – wohl nur weitere Forschung. Am besten gleich mit einem besseren Studiendesign als bei der aktuellen Analyse aus Boston. Denn wenn wir besser verstehen, ob verbrennungsfreie Nikotinprodukte für die Rauchentwöhnung hilfreich sein können, fällt sicherlich auch das nächste Patientengespräch zu dem Thema leichter.

Lesen Sie dazu auch: Rauchentwöhnung: E-Zigaretten nicht geeignet zum Ausstieg

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