Direkt zum Inhaltsbereich

Bei Rheuma heißt es: Bewegen, bewegen, bewegen

BONN (hub). Rheuma-Patienten begeben sich oft in körperliche Schonhaltungen, um mögliche Schmerzen zu vermeiden. Das ist die falsche Strategie, betont die Deutsche Rheuma-Liga. Zum heutigen Welt-Rheumatag startet der Verband die Kampagne "Aktiv gegen Rheumaschmerz".

Veröffentlicht:
Bewegung im Wasser: Eine gelenkschonende Möglichkeit für Patienten mit Rheumaerkrankungen.

Bewegung im Wasser: Eine gelenkschonende Möglichkeit für Patienten mit Rheumaerkrankungen.

© klaus rose

Rheuma-Patienten begeben sich oft in körperliche Schonhaltungen, um mögliche Schmerzen zu vermeiden. Diese Fehlstrategie schränkt aber letztlich die Beweglichkeit der Gelenke ein und verstärkt damit langfristig sogar die Schmerzen.

"Wir wollen Rheuma-Patienten herausholen aus der Schonhaltung und sie anregen, trotz Schmerzen aktiv zu werden", sagt die Präsidentin der Deutschen Rheuma-Liga (DRL), Professor Erika Gromnica-Ihle, in einer Mittelung des Verbandes.

Positive Effekte durch Muskelaufbautraining

Bewegung ohne zu große Belastung sei hilfreich bei Gelenkerkrankungen wie Arthritis oder Arthrose.

Mit Muskelaufbautraining könne man selbst im Alter noch positive Effekte erzielen, gerade auch bei Osteoporose oder Erkrankungen der Wirbelsäule.

Auch für Fibromyalgie-Betroffene sei Bewegungstherapie eine wichtige Behandlungssäule, wie die aktuelle Therapieleitlinie bestätige.

Kampagne auf zwei Jahre angelegt

Zum heutigen Welt-Rheumatag startet die DRL ihre auf zwei Jahre angelegte Kampagne "Aktiv gegen Rheumaschmerz".

Die Kampagne werde von einer ganzen Reihe weiterer Organisationen unterstützt, darunter auch die Berufsverbände der Orthopäden und Unfallchirurgen sowie der Rheumatologen. Während der Kampagne wird es neue Materialien und viele Veranstaltungen geben.

www.aktiv-gegen-rheumaschmerz.de

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Muskuloskelettale Erkrankungen

Was bringt Kinesiotaping?

Kommentar zur Schulterschmerz-Diagnostik

Spätzündende Idee

Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: Empagliflozin reduzierte auch bei niedriger Ausgangs-eGFR die Progression der chronischen Nierenkrankheit (Test für Heterogenität/Trend: a) 12=0,06, p=0.81; b) 12=6,31, p=0,012)

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [6]

Chronische Nierenkrankheit

SGLT2-Inhibition: Nephroprotektiv auch bei stark erniedrigter eGFR

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Ko KG, Ingelheim am Rhein
Abb. 2: Sekundärer Endpunkt der BOREAS-Studie: Veränderung der Lungenfunktion unter Dupilumab versus Placebo

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [2]

Typ-2-Inflammation bei COPD

Bessere Lungenfunktion und mehr Lebensqualität durch IL-4/-13-Hemmung

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Sanofi-Aventis Deutschland GmbH, Berlin, und Regeneron GmbH, München
Abb. 1: AIO-KRK-0424/ass-Registerstudie: Leitlinienadhärenz

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [5]

BRAFV600E-mutiertes mCRC nach systemischer Vortherapie

Registerstudie weist auf Defizite in der Umsetzung der Leitlinienempfehlungen hin

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Pierre Fabre Pharma GmbH, Freiburg
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Hautkrebs

Wie sich das Bräunen im Solarium auf das Melanom-Risiko auswirkt

Lesetipps
Grafik eines übergewichtigen Menschen und einem EKG

© Dr_Microbe/stock.adobe.com

Kardiometabolische Erkrankungen

Adipositas und Vorhofflimmern: Besteht ein direkter Zusammenhang?

Apixaban, ein orales Antikoagulans zur Behandlung und Vorbeugung von Blutgerinnseln sowie zur Vorbeugung von Schlaganfällen bei Vorhofflimmern.

© Soni's / stock.adobe.com

Vergleich bei dreimonatiger Therapie-Zeit

Apixaban vs. Rivaroxaban: Welches DOAK hat das geringere Blutungsrisiko?