Ärzte Zeitung, 05.07.2010

Union gegen neuen Ethikbeirat im Bundestag

BERLIN (fst). Die Union hält nichts von der erneuten Einrichtung eines parlamentarischen Beirats, der die Arbeit des Deutschen Ethikrats begleitet. Das haben die Unionsabgeordneten Jens Spahn und Rudolf Henke anlässlich der Debatte im Bundestag deutlich gemacht.

241 Abgeordnete der Opposition haben für einen solchen Beirat plädiert. Statt der Beratung "in einem geschlossenen Zirkel" solle sich der gesamte Bundestag mit ethischen Fragen beschäftigen, argumentieren Spahn und Henke. Der Ethikbeirat habe in der letzten Legislatur "zu wenig" zur Zusammenarbeit von Ethikrat und Bundestag beigetragen.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Was Patienten ihrem Arzt verschweigen

Als Arzt muss man damit rechnen, dass Patienten nicht alle gesundheitsrelevanten Infos offenlegen. Wann und warum sie diese verheimlichen, haben Psychologen analysiert. mehr »

Möglicher Prognosemarker entdeckt

Forscher haben einen Biomarker entdeckt, der bei Prostatakrebs-Patienten früh auf einen aggressiven Verlauf hinweisen könnte – und ein Computermodell entwickelt, das bei der Vorhersage hilft, wie sich der Tumor entwickelt. mehr »

Gewichtheben enttarnt Koronaranomalie

Krafttraining zur KHK-Prävention: Das funktionierte bei einem jungen Gewichtheber – allerdings auf unvorhergesehene Weise. mehr »