Ärzte Zeitung, 04.06.2010

Bundesrat für zentrales Testamentsregister

BERLIN (dpa). Ein bundesweites Zentralregister für Testamente soll nach dem Willen des Bundesrates die Suche nach Testamenten und Erbverträgen erleichtern. Die Länderkammer votierte am Freitag dafür, eine entsprechende Initiative von mehreren Bundesländern in den Bundestag einzubringen. Für die Bundesregierung hatte bereits Justizstaatssekretär Max Stadler (FDP) Unterstützung signalisiert.

Bisher ist der Aufbewahrungsort von Testamenten und Erbverträgen bei rund 5200 Geburtsstandesämtern in Karteikartenform festgehalten. Im Todesfall können Erbfälle oftmals nur mit großer Verzögerung bearbeitet werden. Der Gesetzentwurf sieht vor, dass ein zentrales elektronisches Register bei der Bundesnotarkammer in Berlin entsteht. Die Einrichtung soll 12,6 Millionen Euro kosten - hinzu kämen laufende Kosten von jährlich 2,8 Millionen Euro.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Viel fernsehen erhöht Darmkrebs-Risiko

Bewegen sich Menschen, die jünger als 50 sind, wenig, steigt offenbar ihr Risiko für Darmkrebs. Das zeigt eine aktuelle Auswertung der Nurses' Health Study. mehr »

Der Mythos um das Frühstück

Ein gutes und gesundes Frühstück ist wichtig, heißt es in diversen Empfehlungen. Zwei Studien bringen jetzt diesen Eckpfeiler der Ernährungswissenschaft ins Wanken. mehr »

Wie gut spürt die Apple Watch Vorhofflimmern auf?

Ist die Apple Watch als Screening-Instrument geeignet, bislang unerkanntes Vorhofflimmern zuverlässig aufzuspüren? Erste Infos dazu liefert die gigantische Apple Heart Study. mehr »