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Bundesrat für zentrales Testamentsregister

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BERLIN (dpa). Ein bundesweites Zentralregister für Testamente soll nach dem Willen des Bundesrates die Suche nach Testamenten und Erbverträgen erleichtern. Die Länderkammer votierte am Freitag dafür, eine entsprechende Initiative von mehreren Bundesländern in den Bundestag einzubringen. Für die Bundesregierung hatte bereits Justizstaatssekretär Max Stadler (FDP) Unterstützung signalisiert.

Bisher ist der Aufbewahrungsort von Testamenten und Erbverträgen bei rund 5200 Geburtsstandesämtern in Karteikartenform festgehalten. Im Todesfall können Erbfälle oftmals nur mit großer Verzögerung bearbeitet werden. Der Gesetzentwurf sieht vor, dass ein zentrales elektronisches Register bei der Bundesnotarkammer in Berlin entsteht. Die Einrichtung soll 12,6 Millionen Euro kosten - hinzu kämen laufende Kosten von jährlich 2,8 Millionen Euro.

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