Ärzte Zeitung online, 30.06.2017

Gesundheitspolitik international

EU-Kommission nimmt sich Antibiotika-Resistenz vor

BRÜSSEL. Die EU-Kommission hat am Donnerstag erstmals Empfehlungen für einen umsichtigeren Antibiotika-Einsatz beim Menschen vorgelegt. Ein Ziel ist, die Verschreibungspraxis europaweit anzugleichen. Wie häufig Antibiotika verschrieben werden, variiert derzeit von Land zu Land teils enorm. Die Kommission fordert außerdem mehr Anreize für Forschung und Wirtschaft zur Entwicklung neuer Antibiotika, Diagnosemethoden, Impfstoffe und alternativer Therapien. "Antimikrobielle Resistenz ist eine weltweit wachsende Bedrohung und wenn wir jetzt nicht mehr unternehmen, dann könnte sie bis 2050 mehr Todesfälle verursachen als Krebs", so Gesundheitskommissar Vytenis Andriukaitis. (dpa)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Der Albtraum vom Nicht-Schlafen

Schlaflosigkeit lässt sich kaum nachweisen. Forscher zeigen: Schlaflose Nächte finden oft nur im Traum statt. Das macht sie nicht weniger belastend, ermöglicht aber neue Therapien. mehr »

Ärztenetze sollen Arztsitze erwerben können

Die Gesundheitsminister wollen Ärztenetze stärken. Keine Mehrheit auf ihrer Konferenz fand der Vorschlag, die Budgets in der vertragsärztlichen Versorgung abzuschaffen. mehr »

Das Kassenpolster wächst und wächst

Die Kassen der Krankenkassen füllen sich weiter: Im ersten Quartal 2018 steht ein Überschuss von über 400 Millionen Euro zu Buche. Zudem fällt das Jahresergebnis für 2017 viel besser aus als gedacht. mehr »