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Aids-Preis für Entdeckung bei HI-Viren

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FRANKFURT/M. (gvg). Der HIV-Forscher Dr. Michael Schindler von der Universität Ulm erhält den mit 15 000 Euro dotierten Deutschen Aids-Preis 2007. Schindler, der den wichtigsten deutschen Aids-Forschungspreis damit schon zum zweiten Mal erhält, bekam die Auszeichnung in diesem Jahr für eine Arbeit, die er 2006 in der Fachzeitschrift "Cell" veröffentlicht hat.

Darin hat der Wissenschaftler gezeigt, dass sich HI-Viren aus weniger pathologischen Verwandten entwickelt haben. "Aus harmlosen Viren wurden so hoch pathogene Erreger", sagte Professor Hans Wolf aus Regensburg in der Laudatio.

Der Deutsche Aids-Preis wird alle zwei Jahre von der Deutschen AIDS-Gesellschaft verliehen. Das Preisgeld wird von dem Unternehmen Essex gestiftet.

Lesen Sie dazu auch: Weiter Diskussion um Therapiepausen HIV-Patienten fühlen sich noch diskriminiert Forschungspreis für Heidelberger Wissenschaftler Infektionen mit Herpes simplex fördern HIV-Neuinfektionen Bevölkerung in Deutschland weiß viel zu HIV

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