Bevölkerung in Deutschland weiß viel zu HIV

FRANKFURT/M. (gvg). Die Deutschen wissen ausgezeichnet über Übertragungswege der HIV-Infektion und über Schutzmaßnahmen Bescheid. Auch die Kondomnutzung ist wieder angestiegen.

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Das sagte Dr. Ursula von Rüden von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Die Daten stammen aus der aktuellen BZgA-Befragung "Aids im öffentlichen Bewusstsein". 3601 Personen ab 16 Jahren nahmen daran teil. "Wie das HI-Virus übertragen wird, wissen fast alle", so von Rüden. Es gebe hier keinen Unterschied zwischen den 16- bis 20jährigen und der übrigen erwachsenen Bevölkerung. "Auch wenn die Erkrankung mittlerweile als weniger gefährlich eingeschätzt wird: Das Wissen um Aids ist auf hohem Niveau stabil."

Auch die Neigung, Kondome einzusetzen, nimmt eher zu als ab. 56 Prozent der Singles unter 45 Jahren gaben an, bei sporadischen Sexualkontakten immer oder häufig Kondome einzusetzen. Und bei denjenigen, die mehrere Sexualpartner im Jahr vor der Befragung hatten, waren es sogar 62 Prozent. Zum Vergleich: Im Jahre 2004 waren es lediglich 52 Prozent. Dennoch: 23 Prozent der männlichen Singles unter 45 Jahren würden Kondome weglassen, wenn die Partnerin sie darum bitten würde.

Lesen Sie dazu auch: Weiter Diskussion um Therapiepausen HIV-Patienten fühlen sich noch diskriminiert Aids-Preis für Entdeckung bei HI-Viren Forschungspreis für Heidelberger Wissenschaftler Infektionen mit Herpes simplex fördern HIV-Neuinfektionen

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