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Armtraining bessert Durchblutung der Beine

SHEFFIELD (cin). Patienten mit schmerzhafter pAVK brauchen wohl nicht unbedingt Gehtraining, um ihre schmerzfreie Gehstrecke signifikant zu verlängern. Das funktioniert nach einer kleinen Studie nämlich auch, indem sie ihre Arme trainieren. Ein solches schmerzfreies Armtraining mit Erfolgen beim Laufen steigert zudem die Motivation der Betroffenen zu trainieren.

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Die Wirkung des Armtrainings haben Forscher um Dr. John M. Saxton von der Sheffield Hallam University in einer Studie mit 94 Patienten geprüft, meldet die Universität. 32 Teilnehmer absolvierten zweimal pro Woche ein Training mit einem Fahrradergometer. Bei 30 Patienten wurde das Radgestell so montiert, daß sie zweimal pro Woche mit den Armen trainieren konnten. Weitere 32 Patienten erhielten kein kontrolliertes Bewegungstraining.

Jedes Training dauerte 40 Minuten. Die Patienten mußten zwei Minuten mit Beinen oder Armen 50 Umdrehungen pro Minute schaffen. Anschließend wurde zwei Minuten pausiert. Nach 24 Wochen hatte sich die schmerzfreie Gehstrecke signifikant mit Beintraining um 57 Prozent und beim Armtraining um 51 Prozent verbessert.

Die Patienten mit Training der Beine liefen nach 24 Wochen 168 Meter, bis der Schmerz begann (123 Meter zu Studienbeginn), beim Training der Arme 187 Meter (136 Meter zu Beginn). Ohne Training waren es 134 Meter (135 Meter zu Beginn). Auch die maximale Gehstrecke verlängerte sich signifikant um 31 Prozent beim Lauftraining und um 29 Prozent beim Armtraining.

Ursache für die gute Wirkung des Armtrainings könnte nach Angaben der Wissenschaftler ein erhöhtes Schlagvolumen des Herzens bei gleichzeitig gesenktem peripherem Widerstand sein. So werde die Skelettmuskulatur auch der Unterschenkel besser durchblutet.

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