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Pilotstudie

Atemtest fürs Screening auf Mundhöhlenkrebs?

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DRESDEN. Das Atem-Screening mittels VOC-Erkennung hat gutes Potenzial als patientennahe Diagnostik zur Früherkennung eines Plattenepithel-Ca der Mundhöhle und für das Rezidiv-Monitoring.

Das folgern Forscher der Charité aus einer Pilotstudie, die beim Kongress der Deutschen Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (DGMKG) in Dresden vorgestellt worden ist.

In der Studie gaben Patienten vor und nach ihrer kurativen chirurgischen Therapie eine Atemprobe ab, die mit Gaschromatographie (gekoppelt mit Massenspektrometrie) analysiert wurde.

Im Vergleich zur Kontrollgruppe konnten vor der Op spezifische flüchtige Kohlenstoffverbindungen – "volatile organic compounds", kurz VOCs – eindeutig identifiziert werden, die nach der vollständigen Tumorentfernung verschwanden.

Beim Mundhöhlenkarzinom, den Malignomen der Mundhöhle und Zunge, handele es sich in 80 bis 90 Prozent um Plattenepithelkarzinome, erinnert die DGMKG in einer Mitteilung. Gerade beim oralen Plattenepithelkarzinom (OSCC) seien frühe Diagnose und Behandlung die wichtigsten Faktoren für eine gute Prognose. Da es derzeit kein etabliertes Prüfverfahren außer der klinischen Inspektion gibt, bestehe dringender Bedarf an neuen diagnostischen Ansätzen.

Notwendige Screening-Programme seien Schlüsselfaktoren für die Prognose, so die DGMKG. Dies zur Früherkennung bei Menschen mit hohem Risiko – wie Raucher und schwer Alkoholabhängige – und in der Phase nach einer erfolgreichen Krebsbehandlung im Falle eines Rezidivs.

Ein Atemtest als schmerzlose und wiederholbare Methode sei daher von großem Interesse als Screening-Test. (eb)

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