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DVO-Leitlinie zu Osteoporose mit mehr Risikofaktoren

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BERLIN (erf). In der vor kurzem aktualisierten DVO-Leitlinie zu Osteoporose sind die Indikationen zu einer Basisdiagnostik und zu einem Therapiebeginn weitgehend gleich geblieben. Allerdings sind dabei jetzt mehr Risikofaktoren für Frakturen zu berücksichtigen. Darauf hat Professor Peyman Hadji aus Marburg bei einer Amgen-Veranstaltung in Berlin hingewiesen.

Weiterhin richten sich die Empfehlungen für eine Therapie mit spezifischen Osteoporose-Medikamenten hauptsächlich nach Alter, Geschlecht und Knochendichte. Kommen jedoch Risikofaktoren wie osteoporotische Fraktur bei einem Elternteil oder Nikotinkonsum hinzu, soll früher behandelt werden. Als Risikofaktoren gelten auch Rheumatoide Arthritis, Epilepsie, Aromatasehemmer-Therapie oder Typ-1-Diabetes. Ausdrücklich wird auf den guten Effekt von Muskeltraining auch als Vorbeugung von Frakturen hingewiesen, aber nur bei einem anhaltenden Training bis ins hohe Alter.

Die S3-Leitlinie zu Osteoporose gibt es auf: www.dv-osteologie.de

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