Direkt zum Inhaltsbereich

Darum sind Frauen häufiger autoimmunkrank

DENVER (hub). Rheumatoide Arthritis, Lupus oder MS - Frauen sind von diversen Autoimmunerkrankungen häufiger betroffen als Männer. Eine Rolle dabei spielt eine Sonderform von B-Zellen.

Veröffentlicht:
Frauen haben häufiger Autoimmunkrankheiten - das kann an einem Gen auf dem X-Chromosom liegen.

Frauen haben häufiger Autoimmunkrankheiten - das kann an einem Gen auf dem X-Chromosom liegen.

© pressmaster / fotolia.com

Diese Zellen exprimieren auf ihrer Oberfläche ein spezielles Integrin (CD11c), ihre Zahl nimmt mit steigendem Alter zu - allerdings nur bei weiblichen Mäusen, nicht bei männlichen.

Solche altersassoziierten B-Zellen (age-associated B cells, ABCs) haben US-Forscher aber auch bei Patienten mit Autoimmunerkrankungen gefunden (Rubtsov et al., Blood 2011 online).

Bei erkrankten Frauen nimmt Zahl der B-Zellen im Alter zu

Auch bei Frauen mit Rheumatoider Arthritis nimmt die Zahl dieser B-Zellen im Alter zu. Damit wurde neben den Geschlechtshormonen eine weitere Erklärung gefunden, warum Frauen von Autoimmunerkrankungen häufiger betroffen sind als Männer.

Bei den ABCs kommt noch hinzu: Ihre Aktivierung wird über den Toll-Like Rezeptor 7 (TLR7) stimuliert. Das Gen für TLR7 liegt auf dem X-Chromosom. Frauen haben also zwei TLR-7-Genkopien in ihrem Genom.

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Informationskampagne

Wartezimmerplakate bieten Rheuma-Wissen to go

Differenzialdiagnostik bei Enthesiopathie

Wann Sehnenbeschwerden wahrscheinlich rheumatisch bedingt sind

Deutsche Real-World-Analyse

Frakturdiagnostik: Noch kann‘s Kollege KI nicht allein

Das könnte Sie auch interessieren
Was die MS-Behandlung auszeichnet

© Suphansa Subruayying | iStock

Lebensqualität

Was die MS-Behandlung auszeichnet

Anzeige | Merck Healthcare Germany GmbH
Unsichtbare MS-Symptome im Fokus

© AscentXmedia | iStock

Lebensqualität

Unsichtbare MS-Symptome im Fokus

Anzeige | Merck Healthcare Germany GmbH
Kommentare
Sonderberichte zum Thema

T2D-Therapie jetzt auch mit Semaglutid 2 mg

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Novo Nordisk Pharma Gmbh, Mainz
Abb. 1: Empagliflozin reduzierte auch bei niedriger Ausgangs-eGFR die Progression der chronischen Nierenkrankheit (Test für Heterogenität/Trend: a) 12=0,06, p=0.81; b) 12=6,31, p=0,012)

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [6]

Chronische Nierenkrankheit

SGLT2-Inhibition: Nephroprotektiv auch bei stark erniedrigter eGFR

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Ko KG, Ingelheim am Rhein
Abb. 2: Sekundärer Endpunkt der BOREAS-Studie: Veränderung der Lungenfunktion unter Dupilumab versus Placebo

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [2]

Typ-2-Inflammation bei COPD

Bessere Lungenfunktion und mehr Lebensqualität durch IL-4/-13-Hemmung

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Sanofi-Aventis Deutschland GmbH, Berlin, und Regeneron GmbH, München
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Erfolgreiche Überbrückung bis zur Transplantation

Schwer an ARDS Erkrankter überlebt Entfernung beider Lungenflügel

Anpassungsvorgänge brauchen Zeit

Höhenkrankheit bei Kindern und Jugendlichen: Das gilt es zu beachten

Lesetipps
Ein Mann liegt im Bett und schaut auf sein Handy.

© Andrii Lysenko / Stock.adobe.com

Insomnie

Wie sich schlechter Schlaf auf Schmerzen auswirkt

Die Ärzte Zeitung ist jetzt auch auf Instagram aktiv.

© prima91 / stock.adobe.com

Social Media

Folgen Sie der Ärzte Zeitung auf Instagram