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Demenz-Tests sind schnell und für Patienten angenehm

NEU-ISENBURG (mal). Eigentlich gibt es längst keinen Grund mehr, zur Klärung des Verdachts auf eine Demenz-Erkrankung auf psychometrische Kurztests zu verzichten, also auf Tests, die meist nur kurz "Demenz-Tests" genannt werden.

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In den vergangenen Jahren sind nämlich mehrere solcher Tests entwickelt worden, die von den getesteten Personen nicht mehr als unangenehm und diskriminierend empfunden werden, da sie eine große Streubreite im Bereich zwischen "gesund" und "mögliche Demenz-Erkrankung" haben.

Außerdem sind sie wenig zeitaufwendig, und sie können auch von gut eingearbeiteten Praxishelfern vorgenommen werden. Psychometrische Kurztests zur Demenz-Diagnostik lassen sich auch abrechnen, und zwar mit der Nummer 890 EBM (Nr. 857 GOÄ).

Eine Auswahl von Demenz-Tests stellt die "Ärzte Zeitung" heute aus Anlaß des Welt-Alzheimer-Tages 2004 vor.

Manche Aufgaben, etwa die "Supermarkt-Aufgabe", in der innerhalb kurzer Zeit möglichst viele im Supermarkt erhältliche Waren genannt werden müssen, sind dabei Bestandteile mehrerer Tests. Von ihnen ist bekannt, daß sich hier bei Demenz-kranken Patienten schon früh Auffälligkeiten ergeben.

Übrigens: Zu den Tests gibt’s immer ausführliche Anleitungen zum Testen dazu, zum Auswerten des Tests und auch zur Interpretation der Testergebnisse.

Lesen Sie dazu auch: Beim ersten Gespräch ist das Wort "Alzheimer" ein Tabu

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