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Dermatosen auf Reisen: Oft Folge von Insektenstichen

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Mit Repellentien können sich Reisende vor Insekten und damit auch vor Hauterkrankungen schützen.

Von Dr. Silke Engels und PD Dr. med. Tomas Jelinek

Ungewohnte klimatische und ökologische Bedingungen machen auf Reisen auch der Haut zu schaffen. Hauterkrankungen gehören deshalb zu den häufigen Gesundheitsproblemen während und nach einem Urlaub.

Häufig treten diese als Folge von Insektenstichen oder -bissen auf. Daher ist insbesondere auf Reisen in südliche Länder bedeckende Kleidung ratsam.

Für den Schutz freier Hautstellen eignen sich am besten Repellentien mit einem DEET- Anteil von mindestens 30 Prozent. Die Imprägnierung von Kleidung, Zelt oder Moskitonetzen mit Permethrin bietet einen zusätzlichen Schutz. Klimatisierte Räume sind generell insektenfrei, da Mücken nicht vom Warmen ins Kalte fliegen.

Hautkontakt zu Sand und Erde vermeiden

Es ist zudem ratsam, den direkten Kontakt zu Erde oder Sand zu vermeiden - etwa durch das Tragen von Schuhen und durch die Benutzung eines Stuhls oder Handtuchs beim Sitzen und Liegen. So können Reisende auch einen Wurmbefall, beispielsweise mit der Larva migrans (Hautmaulwurf), verhindern.

Kommt es zu Hautläsionen, so sollten diese sofort desinfiziert werden. Für Reisen in entlegene Gebiete empfiehlt sich die Mitgabe eines Antibiotikums, das im Fall einer Wundinfektion eingenommen wird.

Häufig Pilzerkrankungen in den Tropen

In den Tropen entwickeln sich häufig Pilzerkrankungen der Haut. Die Kleiepilzflechte Pityriasis versicolor, die sich in Form weißer Flecken zeigt, ist ein typischer Vertreter tropischer Hautkrankheiten.

Reisende können das Risiko einer solchen Pilzerkrankung minimieren, indem sie die Haut möglichst trocken halten - etwa durch häufiges Wechseln der Kleidung und die Verwendung von Körperpuder in Hautfalten.

Damit im Krankheitsfall die richtige Diagnose gestellt und eine entsprechende Behandlung durchgeführt werden kann, sollten Ärzte die erkrankte Person eingehend bezüglich Region, Art und Dauer ihres Auslandsaufenthalts befragen und entsprechende Krankheiten in Betracht ziehen.

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