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Nachgefragt

"Die Kommunikation seitens der Politik war katastrophal"

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Dass Impfstoff bevorratet wurde, war völlig verantwortungsvoll. Hätte die Politik den Impfstoff nicht bestellt und wäre die Epidemie dramatischer gewesen, wäre das Geschrei riesengroß. Die Impfung hatte schließlich einen eindeutigen epidemiologischen Hintergrund, man wollte die Schweinegrippe einfach eindämmen.

Was ich der Politik aber vorwerfen muss, ist die Öffentlichkeitsarbeit. Die Kommunikation war katastrophal, Dilettantismus pur. Das muss unbedingt anders laufen.

Die Versorgung in den einzelnen Bundesländern war sicherlich nicht optimal. Das Vorgehen sollte künftig vielleicht einheitlicher sein. Und auch der Impfaufwand insgesamt war für uns Hausärzte enorm. Die Honorierung von fünf Euro spottet jeder Beschreibung, wenn ich sehe, wie viel ich beraten musste.

Dr. Svend Huber, Allgemeinarzt aus Stutensee

Lesen Sie dazu auch: Ernst oder harmlos? Daten zu Schweinegrippe lassen beide Schlüsse zu Der Grippeimpfstoff wird zur Belastung der klammen Länderhaushalte Adjuvantien sichern einen breiteren Impfschutz Influenzasaison 2010/11 - wie sieht der Impfstoff aus? Gesucht: geimpfte Schwangere Normalzulassung für H1N1-Impfstoff

Nachgefragt: "Für die Zukunft brauchen wir spezielle Impfärzte" "In unserem Kühlschrank liegen noch 400 Dosen " "Als Ärztin nehme ich diese Belastung gerne auf mich"

Lesen Sie dazu auch den Standpunkt: Ist Schweinegrippe-Impfung verbranntes Geld?

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